Ex-Münchner vor dem Derby

Meister EHC? Hinterstocker: "Traurig, wenn nicht"

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Martin Hinterstocker.

München - Am Sonntag kommt es zum Wiedersehen mit Ex-EHC-Spieler Martin Hinterstocker. Im tz-Interview spricht er über seine Genesung, Don Jackson und den Ausgang des Derbys.

Am Sonntag muss die Truppe von Coach Don Jackson auswärts zum Derby bei den Augsburger Panthern antreten und wird dort von einem alten Bekannten empfangen. Ex-EHCler Martin Hinterstocker stürmt mittlerweile für die Fuggerstädter. Das erste Wiedersehen mit seinen alten Kollegen verlor der 25-Jährige mit 3:4 in München. Auch diesmal wird „Hinti“, wie er von seinen EHC-Kollegen gerufen wurde, eine Niederlage nicht persönlich verhindern können. Der Garmischer zog sich vor Kurzem einen dreifachen Fingerbruch zu. Im tz-Interview spricht er über seine Genesung, Don Jackson und den Ausgang des Derbys.

Herr Hinterstocker, wie geht es Ihnen? Haben Sie sich schon in Augsburg eingelebt?

Martin Hinterstocker: Mir geht’s gut, ich fühle mich wohl hier im schönen Augsburg.

Sie sind von einem Meisterschaftskandidaten zu einem der kleineren Teams der Liga gewechselt. Wie kam’s dazu?

Martin Hinterstocker: Der Grund war, dass ich in München keine Eiszeit mehr bekommen habe und von der Tribüne aus zusehen musste. Das ist nicht mein Anspruch gewesen. Deshalb hab ich mich für einen Wechsel zu den Panthern entschieden.

Sie sprachen davon, dass Ihnen das Vertrauen unter Don Jackson gefehlt hat. Spüren Sie dieses nun unter Ihrem neuen Coach Larry Mitchell?

Martin Hinterstocker: Natürlich. Ich bin hierhergekommen und habe sofort gespielt. Sogar in Über- und Unterzahlsituationen. Das zeigt einfach, dass Larry mir vertraut.

Nachdem Sie das erste Derby in München knapp mit 4:3 verloren haben, kommt es am Sonntag zum zweiten Aufeinandertreffen in dieser Saison. Was erwarten Sie?

Martin Hinterstocker: Es wird mit Sicherheit ein spannendes Spiel. Jeder freut sich und das Stadion wird voll sein. Es ist wichtig zu gewinnen. Für uns, für die Fans und für die Region.

Die Rivalität zwischen den beiden Teams ist seit vielen Jahren enorm. Spürt man das?

Martin Hinterstocker: Man merkt das total. Auch innerhalb der Mannschaft. Aber für die Fans sind solche Spiele noch wichtiger.

Aber was Ihre alten Kollegen vom EHC auf dem Eis treiben, verfolgen Sie schon noch, oder?

Martin Hinterstocker: Ja klar, ich lese ja die Zeitung aus der Region. Da stehen immer Artikel über den EHC drin.

Was trauen Sie dem EHC München in der aktuellen Saison zu?

Martin Hinterstocker: Im Moment läuft’s ja ganz gut. Sie spielen oben mit und wenn es dabei bleibt, haben sie sicherlich gute Chancen.

…auf die Meisterschaft?

Martin Hinterstocker: Ich denke schon. Mit dem Kader, den der EHC hat, wäre es traurig, wenn nicht.

Interview: Mathias Funk

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