EHC bezwingt Berlin

Wolf stoppt Serie der Eisbären Berlin

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Kapitän Michael Wolf war für den EHC gegen die Eisbären doppelt erfolgreich.

München - Na bitte, es geht doch! Der EHC Red Bull München zeigte gegen die Eisbären Berlin eine überzeugende Leistung und stoppte die Serie des Rekordmeisters.

Michi Wolf verpasste den krönenden Abschluss. Drei Minuten vor dem Ende der Partie verfehlte der Kapitän des EHC Red Bull München seinen dritten Treffer, doch es fiel nicht mehr ins Gesicht. Die Mannschaft von Headcoach Don Jackson krönte ihre Leistung gegen die Eisbären Berlin mit einem 2:1 (2:0, 0:0, 0:1) und stoppte damit die Serie des DEL-Rekordmeisters, der zuvor fünfmal in Serie gewonnen hatte. Der EHC lieferte derweil nach dem 1:5 in Iserlohn die passende Antwort.

Anders als in Iserlohn, zeigten die Red Bulls die nötige Einsatzbereitschaft, die nötige Spielfreude und das nötige Tempo. Die Folge: Die Kontrahenten lieferten sich ein munteres, intensives Duell. Anfangs wechselten sie sich mit den Chancen ab: Erst scheiterte nach 78 Sekunden Michael DuPont an Goalie Danny aus den Birken, ehe Richie Regehr auf der anderen Seite vergab (2.). Es folgte eine Phase, in der beide Defensivreihen wenig zuließen – ehe Wolfs Minuten geschlagen hatten. Erst war er per Schlagschuss erfolgreich (16.), ehe er zum 2:0 nachlegte (18.).

Ein klasse Penaltykilling und ein starker aus den Birken sorgten dafür, dass die Zwei-Tore-Führung weiterhin Bestand hatte. Als die Scheibe dann doch im Netz zappelte, klärte der Videobeweis auf: Ein Berliner stand während des Powerplays im Torraum, der Treffer zählte nicht. Barry Tallackson (55.) sorgte zwar doch noch für den Anschluss, doch der EHC brachte den Sieg souverän über die Zeit.

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