Siebter Erfolg hintereinander

EHC siegt in Straubing und bleibt Erster

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Auch beim 7:2-Sieg über Straubing lief’s rund für den EHC.

München - Sieben Erfolge hintereinander, die längste Siegesserie der Vereinsgeschichte, Platz eins der Tabelle. Zuletzt siegten die Münchner am Sonntag mit 7:2 in Straubing.

Alex Barta, Jon DiSalvatore, David Meckler, Garrett Roe, Richie Regehr und Daniel Sparre mit einem Doppelpack waren die Torschützen. Beim EHC Red Bull München könnte es also eigentlich nicht besser laufen. Eigentlich. Den Roten Bullen bereiten allerdings mehrere Verletzungen Sorgen: Mit Uli Maurer (Oberkörperverletzung), Kapitän Michael Wolf (Beinverletzung), Yannic Seidenberg (Daumenbruch) Andy Wozniewski (Oberkörperverletzung), Jeremy Dehner (Adduktorenriss) und Grant Lewis (Sehnenabriss in der Schulter) fehlen den Münchnern derzeit sechs Stammkräfte! Trainer Don Jackson bleibt trotzdem ruhig: „Das sind Dinge, die wir nicht kontrollieren können. Wir können uns ausschließlich mit den aktuellen Gegebenheiten auseinandersetzen und das Beste daraus machen.“

Nach dem 4:1-Heimerfolg vom vergangenen Freitag gegen Nürnberg und dem 7:2 in Straubing können sich die Bullen nun also selbstbewusst an die Vorbereitung auf das Top-Duell am kommenden Freitag gegen Verfolger Mannheim machen. Trainer Don Jackson: „Das Team ist derzeit in einer sehr guten physischen Verfassung. Sowohl insgesamt als auch individuell.“ Das sieht Kapitän Michael Wolf genauso: „Wir arbeiten sehr gut zusammen, sind aufeinander eingespielt. Es ist natürlich ein gutes Gefühl, momentan so erfolgreich zu sein.“ Trotzdem dämpft Wolf, dessen Ausfalldauer noch nicht absehbar ist, sowohl die Erwartungen als auch die Euphorie. „Wir müssen am Boden bleiben. Noch haben wir nichts gewonnen und es stehen noch eine Reihe wichtiger Spiele an.“

Jackson lobt Einstellung seiner Spieler

Diese Einstellung ist mit Sicherheit eines der Erfolgsgeheimnisse der Eishockey-Cracks aus München. Coach Jackson: „Ich muss die Spieler nach Siegen gar nicht wieder auf den Boden zurückholen. Die Mannschaft hat eine sehr gute Einstellung, mit der ich zufrieden bin. Wir schauen nie zu weit in die Zukunft oder zählen die Punkte in der Tabelle. Es geht in aller erster Linie um das anstehende Duell.“

Das ist es aber nicht allein. Auf die Frage nach seinem Erfolgsgeheimnis meint der Trainer: „Das lässt sich nicht an einem Punkt allein festmachen. Entscheidend ist, dass alle Spieler Verantwortung übernehmen, die Teamleistung nicht von einzelnen abhängt. Das ist extrem wichtig, gerade wenn man so große Verletzungssorgen hat.“

Lena Meyer

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