Sorge um Angela Merkel nach Schreck-Moment während Hymne

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EHC Red Bull München trifft auf die Frölunda Indians

Bereit fürs CHL-Finale! Darum haben die Red Bulls gute Chancen auf den Titel

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Können die Red Bulls am Dienstag wieder feiern?

Dienstag Abend können die Spieler des EHC Red Bull München Geschichte schreiben. Das Team von Cheftrainer Don Jackson hat die Chance, den europäischen Thron zu erklimmen. 

Update vom 5. Februar: Die Schweden waren einfach eine Nummer zu groß: Der EHC Red Bull München hat im Finale der Champions Hockey League das Wunder verpasst und gegen die Frölunda Indians verloren.

Göteborg - Dienstag Abend können die Spieler des EHC Red Bull München Geschichte schreiben. Das Team von Cheftrainer Don Jackson hat die Chance, im Finale gegen die Frölunda Indians (19.00 Uhr, live bei  Sport1 – der Countdown beginnt bereits um 18.30 Uhr und DAZN) als erste deutsche Mannschaft den Thron der Champions Hockey League (CHL) zu erklimmen. Damit geht es ausgerechnet gegen das Team, das vier der fünf CHL-Finalspiele erreichte und sich zwei Mal den Titel sicherte. Im Kader der Schweden: Europäische Superstars wie Joel Lundquist oder der kanadische Profi Ryan Lasch. Hinzu kommt, dass die Partie im Scandinavium ausgetragen wird. Die 12 000 Zuschauer fassende Halle war innerhalb von Stunden ausverkauft.

Und die Münchner? Unbeeindruckt! EHC-Captain Michi Wolf: „Wir sind hoch motiviert. Man hat schließlich nicht immer die Chance, im Champions-League-Finale zu spielen.“ Yannic Seidenberg versah ein Bild von sich und seinem Sohn im Superhelden-Kostüm mit dem Hinweis: „So fühlt man sich, wenn man das Finale spielen darf.“ Um gegen den Favoriten Frölunda zu bestehen, wird der EHC auch Superkräfte brauchen. Wie es funktionieren kann, erklärt die tz gemeinsam mit Sport1-Kommentator Basti Schwele.

Don Jackson: „Wer Don Jackson kennt, weiß, dass er jemand ist, der immer nach mehr strebt. Beim CHL-Titel handelt es sich um einen Erfolg, den er noch nicht erreicht hat. Die Motivation ist also sehr groß“, meint Schwele. Hinzu kommt, dass der erfahrene EHC-Coach und sein Trainerteam immer für eine Überraschung gut sind. Schwele: „Don Jackson und Matt McIlvane werden mit Sicherheit den einen oder anderen Kniff bereithalten, um die Schweden zusätzlich unter Druck zu setzen.“

Teamspirit: Die Mannschaft steht zusammen, auch große Verletzungssorgen konnten die Münchner zuletzt kompensieren. Das Team präsentierte sich zudem oft auswärts stärker als auf heimischem Eis. „Im Laufe der aktuellen CHL-Saison konnte man eine richtige Entwicklung erkennen. Die Spieler haben sich mit der zunehmenden Qualität der Gegner immer mehr gesteigert, es hat sich eine Eigendynamik entwickelt“, so Schwele. „Die Mannschaft hat bereits im Viertelfinale gegen Malmö bewiesen, dass sie auch schwedische Teams schlagen kann.“

Danny aus den Birken: Den Goalie bekommt nichts aus der Ruhe. Der deutsche Nationaltorhüter bewies in der Vergangenheit, dass auf ihn auch in absoluten Stresssituationen Verlass ist. Mit bisher drei Shutouts ist aus den Birken der beste Goalie der CHL. Schwele: „Danny liefert seit einem Jahr eine konstant starke Leistung ab. Ihn im Team zu haben, ist ein klarer Vorteil für die Münchner.“

Siegermentalität: Drei DEL-Titel in den vergangenen drei Jahren. Die Münchner sind erfolgsverwöhnt und heiß auf noch mehr Trophäen. Schwele: „Auch die neuen Spieler haben sofort diese Mentalität übernommen. Der Siegeswille der Mannschaft ist groß. Und letztendlich wird es genau darum gehen: Es handelt sich schließlich um keine Serie, sondern um ein Finalspiel.“ 

Lena Meyer

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