Klare Heimpleite

EHC München verliert Kampfspiel gegen Hamburg

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Der EHC München hat den Ausrutscher von Tabellenführer Adler Mannheim nicht genutzt.

München - Der EHC München hat den Ausrutscher von Tabellenführer Adler Mannheim nicht genutzt. Nach der ersten Heimniederlage der Mannheimer zogen die Münchner gegen die Hamburg Freezers mit 0:3 den Kürzeren.

Nach dem 2:1-Sieg am Freitag in Düsseldorf bekam es der EHC München am Sonntag mit den Hamburg Freezers zu tun. „Gegen Hamburg müssen wir hellwach sein“, sagte Uli Maurer. Auch Youngster Dominik Kahun warnte vor den „Kühlschränken“: „Hamburg spielt körperlich sehr stark, da müssen wir gut dagegenhalten“. Naja, bei allen Bullen kam das wohl nicht so an, wie man es sich gewünscht hätte. Denn der EHC verlor am Ende klar mit 0:3.

Nach konzentriertem Beginn mit überstandener Doppel-Unterzahl kam das 0:1 durch Passivität zustande. In der 16. Spielminute sahen Richie Regehr und Florian Kettemer lediglich zu wie Hamburgs Morten Madsen Niklas Treutle überwand. Mads Christensen und Andy Wozniewski scheiterten kurz vor der ersten Pause knapp an Freezers Goalie Dimitrij Kotschnew.

Im Mittelabschnitt erlebten die 3716 Fans in der Olympia - Eishalle eine zerfahrene Partie. Nachdem Hamburgs Topscorer Kevin Clark 82 Sekunden nach Wiederbeginn EHC Keeper Niklas Treutle beim 0:2 alt hatte aussehen lassen, wurde die Partie von zahlreichen Fouls durchzogen. Insgesamt 43 Strafzeiten verteilte das Schiedsrichtergespann Marcus Brill und Bastian Haupt zum Unmut der EHC-Anhänger. Hamburgs Garrett Festerling erhielt für einen hohen Stock an EHC Kapitän Michael Wolf sogar eine Spieldauer-Disziplinarstrafe und Münchens Uli Maurer musste aufgrund eines Cuts am Kinn sein Trikot wechseln. Der 29-jährige Publikumsliebling lief, nachdem er auf der Spielerbank der Red Bulls genäht wurde, nunmehr mit der Nummer 18 auf.

Die resultierenden Überzahlspiele nutzten die Hausherren allesamt nicht, was EHC Dompteur Don Jackson dazu zwang, im Schlussdrittel volles Risiko zu gehen. So nahm der 58- Jährige bereits fünf Minuten vor Schluss Niklas Treutle zugunsten eines sechsten Feldspielers vom Eis. Ohne zählbaren Erfolg. Thomas Oppenheimer setzte mit dem dritten Hamburger Treffer ins leere Tor den  Schlusspunkt. Die Chance zur Wiedergutmachung bietet sich dem EHC bereits am Dienstag beim Auswärtsspiel in Krefeld (19.30 Uhr). Das nächste Heimspiel steigt am Freitag um 19.30 Uhr gegen Iserlohn.

mf

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