Bayern-Präsident froh über RB-Projekt

Neue EHC-Halle: Hoeneß nennt Eröffnungsdatum und Details zum Namenssponsor

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Uli Hoeneß

Die geplante neue Halle für Eishockey und Basketball im Olympiapark soll in drei bis vier Jahren eröffnet werden, das verriet Bayern-Präsident Uli Hoeneß. Es gibt noch mehr Infos.

Die Planungen für die neue Multifunktionshalle, in der in naher Zukunft der EHC Red Bull München und der FC Bayern Basketball spielen sollen, befinden sich kurz vor dem Abschluss. Das verriet Bayern-Präsident Uli Hoeneß im Interview mit dem Münchner Merkur. "Ich war zuletzt bei einer Sitzung bei der Bürgermeisterin dabei und es ist so, dass die Verhandlungen in den letzten Zügen sind", sagte der 65-Jährige. "Wenn wir Glück haben, wird die Halle gegen Ende 2020 fertig sein, ansonsten Ende 2021."

Schon seit einiger Zeit ist klar, dass die neue Arena nicht den Namen von Bauherr Red Bull tragen wird, sondern anderweitig vergeben werden soll. Laut Hoeneß sollte somit auch auf den eigenen Anhang Rücksicht genommen werden, der teilweise sehr kritisch dem österreichischen Getränkekonzern gegenübersteht. Er verriet zudem, dass es dem FC Bayern gelungen sei, "dass ein sehr namhaftes Unternehmen zugesagt hat. Mehr werden wir vielleicht schon in den nächsten Wochen bekannt geben. Auf jeden Fall ist das ein schöner Weg, einen Teil unserer Miete zu refinanzieren." Der Vertrag über die Namensrechte soll mit einer Laufzeit von 15 bis 20 Jahren an ein Unternehmen verkauft werden, das laut Hoeneß "zu einem hochtechnologischen Projekt sehr gut passt."

Der EHC wird ab der Eröffnung alle seine Heimspiele in der neuen Halle austragen. Die Bayern hingegen planen vorerst nur für 20 bis 30 Partien von insgesamt 50 pro Kalenderjahr dorthin zu ziehen und die restlichen Begegnungen im Audi Dome zu belassen.

Für die Zukunft der roten Basketballer sei die neue Arena dennoch wichtig, denn "wenn man mittelfristig sehr erfolgreich sein will, dann braucht man Kapazitäten um die 8.000 bis 10.000 Zuschauer", so Hoeneß. "Und da kam es natürlich sehr zupass, dass mit Red Bull eine zweite Kraft in die Stadt kam, die hochprofessionellen Sport aufziehen will und die in der Lage ist, so ein Projekt zu stemmen, ohne in die Kreditabteilung einer Bank gehen zu müssen. Wir hätten es als Verein nicht hinbekommen, solche Summen aus dem Basketball zu generieren."

Die neue Arena des EHC Red Bull München, die auf dem Gelände des mittlerweile abgerissenen Olympia-Radstadions entstehen soll, soll rund 100 Millionen Euro kosten. Neben dem FC Bayern Basketball wird auch die Stadt München als Mieter für den Breitensport auftreten.

fw

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