Überraschungsteam und Angstgegner

Die Roosters kommen: EHC will Wiedergutmachung

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Iserlohns Jonas Liwing kann EHC-Crack Mads Christensen nicht am Schuss hindern.

München - Achtung, die Roosters kommen! Der EHC München trifft am Freitag auf Iserlohn. Die Jackson-Truppe hat bisher wenig gute Erfahrungen gemacht mit den Sauerländern.

Nach dem souveränen 4:2-Sieg in Krefeld am Dienstag trifft der EHC München heute Abend (19.30 Uhr, Olympia-Eishalle) auf das Überraschungsteam der ­Liga, die Iserlohn Roosters. Die Sauerländer stehen derzeit auf einem sensationellen fünften Tabellenplatz und fahren nach ihrem 4:1-Auswärtssieg am Sonntag in Augsburg mit breiter Brust in die Landeshauptstadt. München hingegen hat nach der Heimschmach am vergangenen Wochenende (0:3 gegen Hamburg) einiges gutzumachen: „Wir müssen nach der letzten Heimniederlage natürlich eine Antwort zeigen und das Spiel gewinnen“, sagt Keeper Niklas Treutle.

Ganz so einfach wird das sicherlich nicht werden, denn die Roosters verfügen über technisch versierte Spieler, die gerne auch mal treffen. IEC-Angreifer Nicholas Petersen traf in der laufenden Spielzeit bereits acht Mal und bereitete satte 13 Treffer vor. „Iserlohn ist eine Mannschaft, die sehr viele gute Spieler besitzt und auch im Powerplay ihre Stärke beweist“, warnt ­Yannic Seidenberg.

Bislang taten sich die Red Bulls in dieser Saison schwer gegen die Roosters vom Seilersee zu bestehen und verloren das erste Aufeinandertreffen zu Hause knapp mit 1:2 nach Verlängerung. „Gerade in der Offensive sind sie brandgefährlich. Bislang tun wir uns meistens schwer, gegen sie zu gewinnen“, weiß auch Verteidiger Felix Petermann über die Stärken des Gegners Bescheid. Eine Lösung, wie man die Roosters am Abend im heimischen Olympia-Eisstadion bezwingen will, hat der 30-Jährige trotzdem parat: „Wir müssen einfach auch mal zusehen, dass wir über 60 Minuten ordentliches Pressing spielen, gerade zu Hause. Wenn das klappt, dann packen wir die auch.“

mf

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