tz-Experten-Kolumne

Sport1-Experte Goldmann: EHC verdient an der Spitze, aber Vorsicht vor Bern

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Der EHC Red Bull München steht an der Spitze der DEL-Tabelle und im Achtelfinale der Champions Hockey League.

Der EHC Red Bull München steht mittlerweile verdient an der Tabellenspitze der DEL, findet Sport1-Experte Rick Goldmann. In der Champions League wird es aber hart, dort wartet Bern.

Gleich zweimal haben wir in den nächsten Tagen den EHC Red Bull München im Programm: Am Sonntag (17.00 Uhr, Sport1) gibt’s das DEL-Spiel gegen Iserlohn zu sehen und am Dienstag (19.40 Uhr, Sport1+ und im Livestream auf SPORT1.de) steigt das Achtelfinal-Hinspiel in der Champions Hockey League beim SC Bern. Ich bin bei der Liveübertragung am Sonntag als Experte im Einsatz. Der EHC ist richtig gut drauf und steht mittlerweile verdient an der Tabellenspitze der DEL. Beim Start in die Saison hatten sie Probleme, aber wenn du zweimal hintereinander Meister wirst und auch bewiesen hast, dass du auf europäischem Topniveau mithalten kannst, kommt vielleicht ein bisschen der Schlendrian rein. Aber das haben die Spieler in der Zwischenzeit fast ganz abgestellt. Nur in der Defensive könnten sie noch ein bisschen zulegen.

Das Team wurde nur punktuell ergänzt und verstärkt – wie beispielsweise durch Nationalstürmer Patrick Hager. Dass sich die Spieler und das Trainerteam um Don Jackson kennen, ist mit Sicherheit die Basis des Erfolges. Werfen wir einen Blick auf die nationale Konkurrenz. Die Eisbären Berlin haben sich sehr gut verstärkt, gleiches gilt für Nürnberg. Auch die Kölner Haie werden bis zum Ende oben mit dabeibleiben. Aber wenn ich alles zusammenzähle, komme ich zu dem Schluss: München hat hierzulande leicht die Nase vorne, aber wer am Ende auf welchem Platz in die Playoffs kommt, wird bis zum Ende ein harter Kampf.

Rick ­Goldmann ist Experte bei den Eishockey-Übertragungen von Sport1.

Apropos harter Kampf: In der Champions Hockey League wartet mit dem SC Bern die ultimative Herausforderung auf Jacksons Team. Das ist die beste Schweizer Mannschaft, und Bern hat mit Leonardo Genoni den vielleicht besten Torhüter Europas. Das bedeutet, dass der EHC vermutlich nicht viele Tore schießen wird. Daher müssen die Münchner sehr konzentriert verteidigen, um eine Runde weiterzukommen. Ich bin sehr gespannt, wie der EHC die beiden Spiele gegen Iserlohn und Bern ­angeht…

Von Rick Goldmann, Sport1-Experte

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