Der EHC Red Bull trifft auf die Adler Mannheim

"Unser Wunsch? Eine volle Halle!"

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In Weihnachtsstimmung: Florian Kettemer (l.) & Felix Petermann

München - Weihnachtszeit ist die schönste Zeit des Jahres…Zumindest fast. Für die EHC-Red-Bull-Stars Florian Kettemer und Felix Petermann zählt die Play-off-Zeit im Frühjahr ein wenig mehr. Die tz traf die beiden zum Interview auf dem Weihnachtsmarkt.

Weihnachtszeit ist die schönste Zeit des Jahres…Zumindest fast. Für die EHC-Red-Bull-Stars Florian Kettemer und Felix Petermann zählt die Play-off-Zeit im Frühjahr ein wenig mehr. Und um dann die bestmögliche Ausgangslage zu haben, wird ordentlich geackert. Am Freitag, um 19.30 Uhr, steht das Top-Heimduell gegen den Tabellenzweiten Adler Mannheim an. Klar, dass sich die derzeit führenden Münchner von ihrer besten Seite präsentieren wollen. Der Ansturm am Oberwiesenfeld wird jedenfalls groß sein. Über 4000 Tickets sind bereits verkauft. Etwas besinnlicher ging es da auf dem Weihnachtsmarkt zu. Dort traf die tz Kettemer und Petermann und sprach über das anstehende Duell, die Dominanz der Bullen und die Weihnachtszeit.

Herr Kettemer, Herr Petermann, zum ersten Mal auf dem Weihnachtsmarkt in diesem Jahr?

Petermann: Ich war bereits mit meiner Frau und meinem Sohn. Es ist schön, neben Training und Spielen einen kleinen Ausgleich zu haben – und etwas in Weihnachtsstimmung zu kommen.

Kettemer: Stimmt. Viel Zeit bleibt allerdings nicht.

Heute steht das Top-Spiel gegen Mannheim an. Sie beide kennen das Team besonders gut, standen vor Ihrem Engagement beim EHC für die Adler auf dem Eis. Ein besonderes Spiel?

Kettemer: Natürlich, wenn man gegen Ex-Teamkollegen spielt, ist die Motivation besonders groß. Hinzu kommt, dass die Mannheimer derzeit einer unserer größten Konkurrenten sind. Das wird ein spannendes Spiel.

Petermann: Mit Sicherheit. Aber der Satz stimmt wirklich: Das bevorstehende Spiel ist immer das Wichtigste!

Das heißt, Sie schauen nicht hin und wieder mit einem Auge auf die Play-offs?

Kettemer: Nein, dafür ist es wirklich noch zu früh. Wir haben ja erst Saisonhalbzeit. Insofern konzentrieren wir uns darauf, hart zu arbeiten und uns immer weiter zu verbessern, damit wir dann – in ein paar Monaten – in unserer besten Verfassung sind.

Die Dominanz Ihres Teams ist aber unumstritten. Zuletzt gelangen sieben Siege in Folge. Was kann man denn da noch besser machen?

Petermann (lacht): Es gibt immer etwas zu tun. Bei unserer letzten Partie in Straubing haben wir zum Beispiel zu viele Strafzeiten kassiert. Das müssen wir ändern. Und auch an unserem Überzahlspiel können wir noch arbeiten.

Ihr Terminplan um die Weihnachtstage ist straff. Bleibt da überhaupt Zeit, ein wenig zu feiern?

Kettemer: Wir haben am 23. Dezember ein Spiel in Iserlohn und dann am 26. ein Heimspiel gegen Straubing. Aber ein wenig Zeit bleibt. Meine Familie wohnt ja zum Glück nicht weit von München entfernt. Also werde ich an Heiligabend zu ihnen fahren, meine Großmutter besuchen usw. – eben die traditionellen Weihnachtsunternehmungen.

Petermann: Ich werde mit meiner Frau und meinem Sohn ebenfalls meine Familie besuchen. Quirin, mein Sohn, ist nun anderthalb Jahre alt, insofern freue ich mich besonders auf seine Reaktionen an Heiligabend, wenn es die Geschenke gibt.

Und was sind Ihre Wünsche?

Petermann: In aller erster Linie Gesundheit und ein erfolgreiches neues Jahr. Das reicht schon (lacht).

Kettemer: Absolut, da stimme ich Felix zu. Und zunächst einmal eine volle Halle gegen Mannheim (lacht).

Interview: Lena Meyer

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