Malene Sjölund - Freundin von EHC-Star Christensen - im Interview

"Das Leben mit einem Profisportler? Eher Ruhig!"

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Malene Sjölund

München - Sie ist die Spielerfrau, die eigentlich gar keine ist. Zumindest nicht im Klischee-Sinne. Malene Sjölund ist seit eineinhalb Jahren mit EHC-Red-Bull-Star Mads Christensen (27) liiert. In der tz spricht sie über ihren Alltag.

Sie ist die Spielerfrau, die eigentlich gar keine ist. Zumindest nicht im Klischee-Sinne. Malene Sjölund ist seit eineinhalb Jahren mit EHC-Red-Bull-Star Mads Christensen (27) liiert. Die 38-Jährige brachte drei Kinder mit in die Beziehung – und die sind seither natürlich total im Eishockeyfieber. So oft es geht, besucht die Dänin, die in Berlin ein Modeunternehmen leitet, mit ihnen Christensen in München. Vielleicht auch am Freitag. Wenn die Roten Bullen um 19.30 Uhr gegen die Krefeld Pinguine antreten, ist nämlich gleichzeitig Ladies Night am Oberwiesenfeld. Heißt: Jede Frau kann eine Freundin umsonst mitnehmen. Die tz traf Sjölund im Vorfeld zum Gespräch.

Frau Sjölund, wie haben Sie und Mads sich kennengelernt?

Sjölund: Wir haben uns bei einem Blind Date kennengelernt. Damals hat Mads noch bei den Eisbären Berlin gespielt und ich bin mit einem seiner Berliner Kumpels gut befreundet. Er hat über ein Jahr versucht, Mads und mich zu verkuppeln. Letztendlich hat es geklappt (lacht).

Hatten Sie vorher schon einen Bezug zu Eishockey?

Sjölund: Absolut. Ich komme gebürtig aus einer kleinen Stadt in Dänemark. Und dort ist Eishockey noch einmal populärer als in Deutschland. Ich bin also quasi mit dem Sport aufgewachsen. Als ich dann nach Berlin gezogen bin, war ich häufig bei Spielen der Eisbären – auch als ich Mads noch gar nicht kannte.

Die Sportart gilt als rau und sehr körperlich. Was hat Sie als Frau dafür begeistert?

Sjölund: Vor allem die Dynamik und die Schnelligkeit. Es passiert einfach immer etwas – anders als im Fußball.

Wie ist es, mit einem Profi-Sportler zusammen zu sein?

Sjölund: Sehr ruhig. Mads hat seinen geregelten Tagesablauf, muss zwischen Trainingseinheiten und Spielen regenerieren und sehr darauf achten, wie seine Ernährung aussieht. Er kann nicht viel um die Häuser ziehen und ausgehen. Das ist für mich sehr angenehm. Schließlich bin ich aufgrund meines Jobs ebenfalls sehr eingespannt und viel unterwegs. Ein Ruhepol tut da gut.

Sie leiten ein Modeunternehmen in Berlin?

Sjölund: Stimmt. Wir bringen hauptsächlich skandinavische Mode und Designer auf den deutschen Markt.

Wie bringt man da noch Kinder und eine Fernbeziehung unter?

Sjölund: Es ist ein Vorteil, dass ich selbstständig bin und von überall arbeiten kann. Insofern versuchen wir, so oft es geht, bei Mads in München zu sein. Auch die Kinder hängen sehr an ihm. Weil sein Wechsel zum EHC Red Bull sehr kurzfristig war, konnten wir aufgrund der Schule nicht gleich mitkommen. Aber es funktioniert auch so gut und wer weiß, wie wir uns entscheiden, wenn er langfristig hierbleibt.

Interview: Lena Meyer

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