Zu Besuch beim EHC-Profi

Das sind Yannics größte Fans

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Das ist Familie Seidenberg: EHC-Crack Yannic mit seinen Liebsten.

München - Aktuell arbeitet Yannic Seidenberg an seinem Comeback. Auch abseits der Eisfläche wird der Profi vom EHC auf Trab gehalten - dank seiner drei Kinder. Die tz hat den Stürmer besucht.

Willkommen bei den Seidenbergs! Das sind EHC-Red-Bull-Star Yannic Seidenberg, seine Frau Amelie, die zwei dreijährigen Zwillinge, der gerade einmal fünf Monate alte Nachwuchsstar der Familie und Hund ­Joey. Wenn der 31-jährige Profisportler gerade mal nicht auf dem Eis steht, lebt er mit seiner Familie in einem Haus mitten in München – nahe der Innenstadt und vor allem nahe der Olympia-Eissporthalle. Die tz besuchte den Stürmer, der derzeit an seinem Comeback arbeitet, genau dort – zu Hause.

Die gute Nachricht vorab: Seidenberg (Beinverletzung) steht seit einiger Zeit wieder auf dem Eis. Wann er ins Mannschaftstraining einsteigen kann? „Langsam sind Fortschritte spürbar – das freut mich“, so der EHC-Stürmer zur tz. „Die letzten Monate waren nicht unbedingt einfach für mich – als Profi kann es bei der Rückkehr nach einer Verletzung ja nicht schnell genug gehen. Aber da ist eben Geduld gefragt.“ Der genaue Zeitpunkt seiner Rückkehr sei zwar noch nicht absehbar, allerdings „hoffe ich, dass eine Spanne von etwa vier weiteren Wochen realistisch ist“, so Seidenberg.

Der gebürtige Schwenninger, der in der vergangenen Spielzeit in der Hauptrunde für 22 Scorerpunkte sorgte, arbeitet jedenfalls hart daran, dass das klappt: Zum Eistraining kommen natürlich noch Kraft- und Ausdauereinheiten dazu.

Sportbegeisterter Nachwuchs

Spielen mit dem Nachwuchs.

Ein freier Nachmittag gehört dann aber seiner Familie. Schließlich ist daheim bei den Seidenbergs immer etwas los. „Die Zwillinge sind echte Energiebündel“, berichtet Amelie lachend. „Die zwei gehen zum Turnen, sind in einem Eislaufverein und haben danach, immer noch Kraft, zu toben.“ Die Familie ist eben sportbegeistert. Yannic Seidenberg ist außerdem Fußballfan – seine Lieblingsmannschaft: Der FC Bayern! An Spieltagen wird dann sogar der Kleinste passend eingekleidet. Und was wird der jüngste Seidenberg denn nun? Eishockey- oder Fußballprofi? „Das werden wir sehen“, lacht Yannic. „Je nachdem, was ihm mehr Spaß bringt.“

Sooft es geht – das heißt sooft die Spielzeiten es zulassen – fiebern die Seidenbergs live in der Halle mit dem Papa mit. „Die Abendspiele sind natürlich zu spät“, sagt Amelie. „Um acht Uhr geht’s ja schon ins Bett. Aber bei den Nachmittags-Spielen sind wir immer mit dabei.“ Neben dem Sport gibt es da nämlich auch ein Wiedersehen mit den Familien der übrigen Spieler. „Es ist schön, weil in jeder Saison schnell eine Gemeinschaft entsteht“, berichtet Amelie. „Auch, wenn keine Spiele sind, unternehmen wir alle viel zusammen und die Kinder können miteinander spielen.“

Ehefrau Amelie hat nur bei einer Verletzung Angst

Ob sie hin und wieder ein mulmiges Gefühl hat, wenn ihr Ehemann auf dem Eis steht? Schließlich ist Eishockey nicht die zimperlichste Sportart. „Eigentlich nicht. Man gewöhnt sich daran“, sagt Amelie. „Nur einmal, kurz nachdem wir uns kennengelernt haben, hatte ich Angst: Das war bei der A-Weltmeisterschaft 2007 in Moskau. Ich habe das Spiel vor dem Fernseher verfolgt und Yannic zog sich eine Gehirnerschütterung zu. Wir telefonierten kurz danach und ein paar Stunden später konnte er sich nicht mehr an das Gespräch erinnern. Das hat mir dann doch Sorgen gemacht.“

Zum Glück ist das längst Geschichte und auch die aktuelle Verletzungsphase neigt sich dem Ende zu. Klar, dass Yannic Seidenberg darauf brennt, seinem Team wieder helfen zu können. „Die vergangenen Wochen verliefen auch für die Mannschaft nicht so, wie wir uns das erhofft hatten. Wir hatten wieder große Verletzungssorgen und konnten nicht die Leistung erbringen, die wir wollten.“ Verloren ist aber noch lange nichts. „Die Saison ist noch vergleichsweise jung. Wenn die Verletzten zum Team zurückkehren können, bin ich mir sicher, dass noch einiges möglich ist“, so Seidenberg. Seine vier größten Fans dürfte es am meisten freuen!

Lena Meyer

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