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Adidas-Chef: "Hoeneß verfolgt die WM"

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Adidas-Chef Herbert Hainer

Berlin - Adidas-Chef Herbert Hainer hält den Bayern-Größen die Stange. Sowohl Franz Beckenbauer, als auch Uli Hoeneß erhalten von dem Interims-Aufsichtsratchef des FCB Rückendeckung.

Sportartikelhersteller Adidas hält trotz der Sperre für Franz Beckenbauer durch den Fußball-Weltverband FIFA zu seinem Markenbotschafter. Die provisorische 90-Tage-Sperre für den „Kaiser“ wegen „mangelnder Kooperation“ bei der Untersuchung der umstrittenen WM-Vergaben an Russland 2018 und Katar 2022 habe keine Auswirkungen auf die Zusammenarbeit, sagte Adidas-Chef Herbert Hainer. „Franz ist seit rund 50 Jahren unser Markenbotschafter und absolut integer. Unser Vertrauensverhältnis ist davon selbstverständlich unbeeinflusst“, erklärte Hainer in einem Interview der „Bild“-Zeitung (Donnerstag).

Der 59-Jährige, seit Mitte März interimsweise Aufsichtsrats-Chef beim deutschen Rekordmeister FC Bayern München, kündigte zudem einen Gefängnisbesuch bei seinem wegen Steuerhinterziehung inhaftierten Vorgänger Uli Hoeneß an. „Ja, man hat mir berechtigte Hoffnung gemacht, dass meinem Antrag stattgegeben würde“, sagte Hainer. „Soweit ich weiß, geht es ihm den Umständen entsprechend gut. Er verfolgt die WM und hat sich über die Basketball-Meisterschaft gefreut.“

dpa

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