Sponsorenaufreger bei Bayern

Nach Boatengs Hosen-Eklat: So sauer ist Adidas

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Trug die Hose seines privaten Sponsors: Jerome Boateng.

München - Bei der Eröffnung des neuen Fan-Shops am Dienstag sorgte Jerome Boateng mit einer Trainingshose seines privaten Sponsors für Aufregung bei Bayerns Ausrüster Adidias. Dieser reagierte angesäuert auf die Aktion. 

Der FC Bayern hat zum wiederholten Mal Ärger mit privaten Ausrüstern. Aktueller Streitfall: der verletzte Innenverteidiger Jerome Boateng. Bei der Neueröffnung des Fan-Shops an der Säbener Straße trug er eine Trainingshose seines Privatsponsors Nike. Das sorgte natürlich bei den Münchnern, vor allem aber bei deren Premium Ausrüster Adidas für Aufregung.

adidas reagiert sauer auf Boatengs Aktion

Sprecher Oliver Brüggen machte dem Ärger jetzt öffentlich Luft: „Wir sind alles andere als erfreut und haben das unserem Partner FC Bayern München gegenüber sehr deutlich gemacht“, zitiert ihn die "Bild". Eine verständliche Reaktion, zumal Sportartikelhersteller aus dem fränkischen Herzogenaurach jährlich 60 Millionen Euro an den deutschen Rekordmeister überweisen, um die Bayern ausrüsten zu dürfen.

Adidas verlangt von den Münchnern härteres Durchgreifen, denn es ist Spielern des FC Bayern nicht erlaubt, auf öffentlichen Terminen Sachen des privaten Ausrüsters zu tragen. Diesmal sei es eine Unachtsamkeit von Boateng gewesen, nicht eine geplante Aktion wie bei der Vorstellung von Mario Götze im Juli 2013.

Schon nach dem letzten Vorfall im Oktober 2015, als fünf Spieler in Kabine sich mit ihren Nike-Schuhen ablichten ließen - darunter auch Jerome Boateng - hatte der FC Bayern angekündigt, in Zukunft besser auf Fehlverhalten seiner Spieler aufzupassen und diese dann dementsprechend zu bestrafen. Jetzt ist es wieder passiert, obwohl beim Rekordmeister eigentlich nicht nur die Fußballer Profis sind, sondern auch die Verantwortlichen hinter den Kulissen.

tz

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