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Adrian Fein: Über Umwege nach oben

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Aktuell ist Adrian Fein an den HSV ausgeliehen. Laut Holger Seitz könnte er bald eine Option für die erste Mannschaft der Münchner sein.
Aktuell ist Adrian Fein an den HSV ausgeliehen. Laut Holger Seitz könnte er bald eine Option für die erste Mannschaft der Münchner sein. © HSV

Die Campus-Leitung hat es sich das Ziel gesetzt, mit Spielern aus der eigenen Jugend mindestens die Kaderplätze 14, 15 und aufwärts zu stellen.

München – Dafür muss der eine oder andere möglicherweise „einen Umweg mit einem Leihgeschäft gehen, wie wir es bei Adrian Fein praktizieren, der über Regensburg zum HSV ist“, sagt Holger Seitz, Teil der NZL-Leitung. Für ihn ist Fein ein Paradebeispiel dafür, wie man einen Spieler mit viel Potenzial über Umwege ans Profiteam heranführen kann.

So sahen die Münchner Verantwortlichen beim Mittelfeldspieler vor allem in Sachen Umschaltverhalten nach Ballverlust Verbesserungspotenzial. „Darum waren wir der Meinung, dass die 2. Bundesliga in Regensburg, damals mit Achim Beierlorzer als Trainer, die beste Entscheidung war. Achim und seine Mannschaften pflegten ein aggressives Umschaltspiel“, erinnert sich Seitz.

Diesen Sommer ging es für Fein als Leihgabe zum HSV. Seitz: „Ohne Regensburg wäre der Schritt für Adrian zum HSV noch zu groß gewesen. Und den HSV ohne Adrian Fein könnte man sich aktuell nicht vorstellen, weil er dort so eine dominante Rolle hat. Darum ist Adrian für mich so weit, dass er auch bei unseren Profis eine Rolle spielen kann.“  bok

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