Razzia in Augsburg: Terrorverdacht gegen drei Männer

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Kapselverletzung am Sprunggelenk

Alaba-Verletzung: Einsatz gegen Piräus in Gefahr

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Erst traf Alaba mit einem sehenswerten abgefälschten Volley-Schuss, dann wurde er übel umgegrätscht.

München - Selten lagen Licht und Schatten für David Alaba in 90 Minuten so nah beieinander wie auf Schalke. Erst traf er noch zur frühen Führung und dann wurde es schmerzhaft.

Nach neun Minuten hatte der Österreicher bereits zum 1:0 getroffen, nach 83 Minuten war die Partie für ihn jedoch unfreiwillig beendet. Als Thomas Müller in der Nachspielzeit den 3:1-Sieg perfekt machte, war Alaba schon längst in der Kabine. Aber er tanzte nicht, er humpelte.

Nach einem rüden Foul von Pierre-Emile Höjbjerg konnte der 23-Jährige nicht mehr weitermachen und humpelte direkt in die Katakomben des Schalker Stadions. Ausgerechnet Höjbjerg. Der Däne steht selbst beim FCB unter Vertrag und ist nur an die Knappen ausgeliehen. Bis vor ein paar Wochen saß er noch in einer Kabine mit Alaba. Jetzt hat er seinen Kumpel kaltgestellt - zumindest vorerst. Alabas Einsatz morgen Abend gegen Olympiakos Piräus ist fraglich. Mannschaftsarzt Volker Braun diagnostizierte gestern in München eine Kapselverletzung im linken Sprunggelenk. „Der Fuß schmerzt ein bisschen, aber es geht schon wieder“, sagte Alaba der tz unmittelbar nach dem Spiel und schilderte die Szene noch einmal aus seiner Sicht: „Er trifft mich und ich knicke dann nach außen weg.“ Dabei wurde sein linker Zauberfuß in Mitleidenschaft gezogen, doch auf dem Weg zum Bus war Alaba noch recht optimistisch.

Auf Schalke gehörte der Allrounder wieder zu den besten Bayern, auch diesmal wieder auf seiner Paradeposition als linker Verteidiger. „David ist unser Gott“, hatte Pep Guardiola zuletzt mit Verweis auf Alabas Flexibilität angemerkt. Zu Beginn der Saison agierte der meist noch im Abwehrzentrum. Inzwischen sind aber sämtliche Innenverteidiger der Roten wieder fit, sodass der Ösi seiner eigentlichen Berufung als Dampfmacher auf der linken Seite nachgehen kann. Da überzeugte er auch am Samstag, bis Höjbjerg ihn unsanft stoppte.

Es war übrigens nicht das erste Mal, dass Alaba im Zweikampf mit dem Dänen den Kürzeren zog. Im Wintertrainingslager in der vergangenen Saison rasselten die beiden schon mal aneinander, Alaba blieb mit schmerzverzerrtem Gesicht am Boden liegen. Wenig später gab es allerdings schon Entwarnung, der Linksfuß hatte sich lediglich eine Knieprellung zugezogen. Nicht nur die Fans hoffen, dass es diesmal ähnlich glimpflich ausgeht. Auch Pep. Denn mit Juan Bernat fällt auch die Alternative zu Alaba seit längerer Zeit aus.

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