Buch des Ex-ManU-Trainers

Ferguson wollte Pep - und Müller schon mit 10 Jahren

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Sir Alex Ferguson (r.) wollte Pep Guardiola als Nachfolger.

München - Der FC Bayern hatte Glück, dass sich Pep Guardiola für die Roten entschieden hat. Denn der Katalane wurde auch von Manchester United heftig umworben, wie der Ex-Teammanager Sir Alex Ferguson nun verrät.

Die Geschichte ist bekannt. Im Dezember 2012 traf sich der damalige Präsident des FC Bayern, Uli Hoeneß, mit Pep Guardiola. Drei Stunden später war der Vertrag unterschrieben, der Katalane ab Sommer 2013 neuer Trainer der Roten. Und sagte damit gleichzeitig einem anderen Klub ab.

Denn Sir Alex Ferguson hatte sich zur gleichen Zeit darum bemüht, Guardiola als dessen Nachfolger zu Manchester United zu locken, wie der Ex-Teammanager der "Red Devils" in seiner am Dienstag erschienen Buch "Leading" verrät. Der heutige FCB-Coach war die erste Wahl - weit vor David Moyes. "Ich hatte 2012 mit Pep Guardiola ein Abendessen in New York, konnte ihm damals aber noch kein Angebot machen, weil mein Rücktritt war damals noch kein Thema", berichtet Ferguson. "Er hatte schon eine bemerkenswerte Zahl an Titeln in Barcelona geholt, und ich habe ihn sehr bewundert. Ich habe ihn darum gebeten mich anzurufen, bevor er das Angebot eines anderen Klubs annimmt. Aber er tat es nicht und schloss sich im Juli 2013 dem FC Bayern an."

Im März 2014 wurde Pep Guardiola zu besagtem Essen von einem Journalisten gefragt, ob er damals ein Angebot von Ferguson bekommen hätte. Peps Antwort: „Wenn Sir Alex schnell spricht, ist es für mich schwer, ihn zu verstehen.“

Als dann klar war, dass Ferguson aufhört, gerieten auch Jose Mourinho, Carlo Ancelotti, Jürgen Klopp und Louis van Gaal ins Radar von United - doch sie alle standen bereits woanders unter Vertrag beziehungsweise hatten bereits Zusagen gegeben. "Wir haben uns für David Moyes entschieden, weil er elf Jahre lang bei Everton kontinuierlich einen sehr guten Job gemacht hat. Leider hat es für David dann aber irgendwie nicht so richtig funktioniert", so der 73-Jährige.

Ferguson hatte sich aber auch um einen anderen Bayern-Star im Visier - und zwar schon viel früher. Das Objekt der Begierde: Thomas Müller. "Er war zehn Jahre alt, als wir von ihm hörten. Wir hatten ihn uns angeschaut, aber am nächsten Tag entschied er sich für den FC Bayern", berichtet der Schotte. Müller wechselte 2000 von seinem Jugendklub TSV Pähl zu den Roten - und entwickelte sich dort zu einer regelrechten Waffe vor dem Tor.

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