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„Lasst uns ein 100.000-Mann-Stadion bauen“

Riesen-Ausbau der Allianz Arena? Stadt München versetzt dem FC Bayern gehörigen Dämpfer 

Bei einem Fanclub-Besucht spricht Karl-Heinz Rummenigge von einer Allianz Arena für 100.000 Zuschauer. Jetzt reagiert die Stadt München auf die Träumerei des FC Bayern.

  • Karl-Heinz Rummenigge spricht von einer Allianz Arena für 100.000 Zuschauer.
  • Der FC Bayern habe sich diese Kapazität wegen dem TSV 1860 München nicht erfüllen können. 
  • Stadt München beantwortet nun einen Antrag, ob eine Kapazitätserweiterung möglich wäre.

München - Ein internationaler Titel blieb dem FC Bayern * in seiner Allianz Arena bislang verwehrt

2022 hat der Rekordmeister aller Voraussicht nach die nächste Chance, dann, wenn das Champions-League-Finale nach 1997 und 2012 zum dritten Mal in München steigt.

Allianz Arena: Der FC Bayern München träumte von 100.000 Zuschauern

Dass das Stadion den Rahmen für einen solchen Anlass erfüllt, bewies das „Drama dahoam“ 2012, das der FC Bayern* gegen den FC Chelsea verlor, hinreichend. Und doch hätte Karl-Heinz Rummenigge offenbar gerne ein noch größeres Stadion.

Nach ihrer Fertigstellung 2005 war das Fassungsvermögen der Allianz Arena* von damals 66.000 Zuschauern bis 2015 auf mittlerweile 75.000 Zuschauer ausgebaut worden. Rummenigge dagegen träumte sogar von 100.000 Zuschauern. 

Rummenigge über Allianz Arena: „Franz Beckenbauer hat immer gesagt...“

Das hatte der Vorstandsboss des Double-Siegers im Dezember beim Besuch des Bayern-Fanklubs „Antisental“ in Österreich angedeutet. 

Franz Beckenbauer hat immer gesagt: Lasst uns ein 100.000-Mann-Stadion bauen. Diese 30.000 mehr hätten damals wahnsinnig viel mehr Geld gekostet – ich schätze 250 Millionen“, erzählteRummenigge laut Bild und meinte: „Das hätte der Vierzahlen-Verein nie und nimmer stemmen können.“

Vorstandsboss des FC Bayern: Karl-Heinz Rummenigge.

Zum Hintergrund: Der FC Bayern und Stadtrivale TSV 1860 München hatten die Arena damals gemeinsam geplant und gebaut. 

Die Kosten des Darlehens für den Bau überforderten die „Münchner Löwen“ aber rasch, weswegen die Giesinger ihre Anteile an dem Fußball-Tempel an den ungeliebten Nachbarn verkaufen mussten - für damals überschaubare elf Millionen Euro.

Allianz Arena: Stadt München äußert sich zum Stadion des FC Bayern

Geht es also nach Rummenigge, verhinderte einzig der (viel kleinere) Stadtrivale den Bau eines Stadions für 100.000 Zuschauer. Die der FC Bayern gegenwärtig wohl auch jedes Mal in sein Stadion bekäme. Rummenigges Träumerei war nun auch ein Thema im Münchner Rathaus.

Konkret, hatte Die Bayernpartei eine Anfrage an Oberbürgermeister Dieter Reiter von der SPD gestellt. Die Fragen darin: Gibt es aktuell Ausbau-Pläne, ja oder nein? Und wäre eine Kapazitätserweiterung in Fröttmaning überhaupt möglich?

Stadt München: FC Bayern hätte nicht mit dem TSV 1860 bauen müssen

Das Referat für Stadtplanung und Bauordnung erklärte nun dazu: „Eine Ausweitung der Zuschauerkapazität dürfte nach der vorliegenden Sach- und Rechtslage wohl nicht umsetzbar sein.“

Wie die zuständige Stadtbaurätin Elisabeth Merk (parteilos) in ihrer Antwort weiter mitteilte, seien dem Referat zudem keinerlei Vorgaben bekannt, wonach die Bayern die Arena hätten verbindlich mit den Sechzgern bauen müssen.

München: Die Rivalität zwischen dem FC Bayern und dem TSV 1860 lebt

Denn auch das hatte Rummenigge bei dem Fanklub-Besuch behauptet. Demnach habe die Stadt die Bayern in eine Partnerschaft mit dem TSV 1860 „hineingetrieben. Entweder Partnerschaft mit dem Vierzahlen-Verein oder es gibt keine Genehmigung“. Dem widerspricht die Münchner Stadtverwaltung nun.

Die Allianz Arena bleibt also in der Größenordnung erstmal so, wie sie dasteht. Und die Rivalität zwischen Roten und Blauen lebt in der bayerischen Landeshauptstadt sowieso weiter.

pm

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Rubriklistenbild: © dpa / Tobias Hase

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