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Matthäus nennt „die einzige und ideale Alternative“ für Lewandowski

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Von: Alexander Kaindl

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Robert Lewandowski will weg. Wer könnte sein Nachfolger beim FC Bayern München werden? Lothar Matthäus denkt da an einen Belgier.

München - Aktuell ist nur eine Sache klar: Robert Lewandowski will den FC Bayern München verlassen. Das Wann und das Wohin ist aber nach wie vor nicht gesichert. Wenn es nach dem Weltfußballer geht, dann wechselt er noch in diesem Sommer zum FC Barcelona. Doch da gibt es so einige Parameter, die da noch berücksichtigt werden müssen. Schließlich läuft der Vertrag des Polen ja noch bis 2023. Wollen die Bayern ihre Torgarantie vorzeitig ziehen lassen? Und könnte Barca überhaupt die geforderte Millionen-Ablöse aufbringen?

Es bleibt spannend in der Causa Lewandowski. Aktuell weilt der Pole im Urlaub, in den sozialen Netzwerken teilen er und seine Frau Anna immer wieder Bilder von Pools, Stränden oder Hochzeiten, zu denen sie eingeladen wurden. Die Ehe mit den Bayern ist aus Sicht des 33-Jährigen nicht mehr zu retten, auch ein Mallorca-Gespräch zwischen Lewy, Berater Pini Zahavi und Sportvorstand Hasan Salihamidzic soll daran nichts geändert haben. Heißt also: Die Bayern brauchen auf kurz oder lang einen Nachfolger.

FC Bayern München: Matthäus nennt „die einzige und ideale Alternative“ für Lewandowski

Nun haben die Münchner mit Sadio Mané einen beeindruckenden Neuzugang eingetütet. Der Senegalese kennt die Rolle als Mittelstürmer, eine klassische Nummer Neun wie Lewandowski ist er aber nicht. Geht es nach Lothar Matthäus, dann gibt es nur einen legitimen Nachfolger für das bayerische Sturmzentrum.

Wie er in seiner Sky-Kolumne schreibt, wäre „die einzige und ideale Alternative“ Chelseas Romelu Lukaku. Matthäus hatte sich schon mehrmals für den Belgier ausgesprochen, weiß aber auch: Inter Mailand scheint aktuell die wesentlich wahrscheinlichere Option für den bulligen Stürmer zu sein.

Lothar Matthäus würde Romelu Lukaku gerne beim FC Bayern München sehen.
Lothar Matthäus würde Romelu Lukaku gerne beim FC Bayern München sehen. © Kyodo News / Imago

Romelu Lukaku zum FC Bayern München? Chelsea-Stürmer wohl vor Abschied

Lukaku hatte in der abgelaufenen Saison 44 Spiele für Chelsea absolviert, dabei gelangen ihm 15 Tore und zwei Assists. Von einem Mann, den man vor der Spielzeit für 113 Millionen Euro verpflichtet hatte, erwarteten die Blues natürlich mehr. Eine Rückkehr zu den Nerazzurri erscheint in diesem Sommer deshalb durchaus wahrscheinlich. Dass die Bayern in diesen teuren Poker einsteigen, ist dagegen wohl unrealistisch. Das dürfte auch Rekordnationalspieler und TV-Experte Matthäus wissen.

Dementsprechend schreibt er in seiner Sky-Kolumne weiter: „Oder Nagelsmann macht den Guardiola, und die Bayern spielen mit drei Angreifern, aber ohne Stoß-Stürmer. Sie würden dann auch hier neue Wege gehen und vom Bayern-System abweichen. Denn im Grunde gab es bei Bayern immer einen richtigen Neuner: Gerd Müller, Elber, Pizarro, Klose, Gomez, Lewandowski und viele mehr.“

Matthäus wünscht sich Lewandowski-Verbleib beim FC Bayern

Wie sieht die Bayern-Offensive der Zukunft also aus? Mané, Kingsley Coman und Leroy Sané stehen zur Verfügung, der Verbleib von Serge Gnabry ist nicht gesichert, der von Lewandowski quasi ausgeschlossen. Matthäus hat für seinen einstigen Klub eine ganz besondere Vorstellung: „Ich wünsche mir weiterhin, dass Robert bleibt, und dann würde Bayern mit dieser Offensive die Champions League so richtig angreifen können.“

Eine andere Alternative zu Lewandowski wäre Sébastien Haller gewesen. Der Ajax-Stürmer steht nun aber vor einem Wechsel zu Borussia Dortmund. (akl)

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