Totales Bahn-Chaos am Montagmorgen: In Bayern fährt fast kein Zug mehr

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Anna-Sara Lange im tz-Interview

"Pep ist viel offener geworden"

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Die Bildkombo zeigt Anna-Sara Lange und Pep Guardiolas

München - Sky-Reporterin Anna-Sara Lange hat einst für Real Madrid gearbeitet, interviewt inzwischen sehr oft Pep Guardiola. Der tz erzählt sie, wie der Trainer sich im Umgang mit den Medien verändert hat.

Sie ist meist die Erste, der Pep Guardiola nach den Spielen des FC Bayern Rede und Antwort steht. Sky-Reporterin Anna-Sara Lange spricht sieben Sprachen fließend, darunter auch Spanisch. Schließlich hat sie in Spanien studiert und in dieser Zeit auch für Real ­Madrid gearbeitet. Der tz erzählt die Fieldreporterin, wie Pep sich im Umgang mit den Medien verändert hat – und was das Besondere ist an Real Madrid.

Frau Lange, Sie interviewen Pep Guardiola nach fast jedem Spiel. Freut er sich schon immer auf Sie?

Lange (lacht): Er erkennt mich. Pep weiß, dass ich nach dem Spiel auf ihn warte. Inzwischen hat er sich auch daran gewöhnt, wie Interviews in Deutschland ablaufen. In Spanien sind Antworten meist nur kurz, wir erwarten eher ausführende Erklärungen. Wir haben uns aufeinander eingestellt.

Ist er inzwischen lockerer?

Lange: Ja. Ich finde ihn gar nicht so verschlossen. Anfangs war es einfach ungewohnt für ihn. Diese taktischen Analysen nach den Spielen und die Betrachtung der Leistung einzelner Spieler – das kannte er nicht. Mittlerweile ist er viel offener geworden.

Vielleicht auch, weil Sie ihn auf Spanisch interviewen?!

Lange: Da kommt er natürlich viel mehr ins Reden, das ist ja auch normal. So hat er nach dem Spiel gegen Dortmund ja auch gesagt, dass es ein Fehler war, die Bundesliga für beendet zu erklären. Ich weiß nicht, ob sich das Gespräch auf Deutsch auch so entwickelt hätte.

Ihr Spanisch ist exzellent, Sie haben ja sogar mal bei Real Madrid gearbeitet.

Lange: Ja, ich habe dort Gäste des Präsidenten empfangen und betreut. Aber auch für ganz normale Fans aus aller Welt Führungen durch das Museum von Real Madrid gemacht. Anderthalb Jahre habe ich dort gearbeitet, das war eine sehr schöne Zeit.

Viele Spieler bezeichnen ­Real als ihren Traumverein. Was ist so besonders?

Lange: Wenn man dort gearbeitet hat, weiß man sofort, warum so viele Spieler von Real träumen. Real Madrid ist einfach ein Mythos. Wenn man das Bernabeu betritt, merkt man sofort, dass es etwas Besonderes ist. Genauso beeindruckend ist das Vereinsmuseum. Die Geschichte von Real geht so weit zurück, mit Legenden wie Alfredeo die Stéfano und Ferenc Puskás. Es war sehr hilfreich, einen Einblick hinter die Kulissen dieses großen Vereins zu bekommen und zu sehen, wie dort gearbeitet wird und wie alles funktioniert.

Haben Sie noch Kontakt nach Madrid? Wie ist die Stimmung nach dem Hinspiel?

Lange: Ja, ab und zu spreche ich noch mit den alten Kollegen. Und natürlich sehe ich sie auch noch, wenn ich bei Spielen in Madrid bin. So wie vergangene Woche. Die Madrilenen sehnen sich nach dem Champions-League-Titel. Auch sie werden an Titeln gemessen, genauso wie der FC Bayern. Ich schätze, Real wird sich wie im Hinspiel hinten reinstellen und auf Konter lauern, um ins Finale zu kommen. Die Bayern müssen angreifen, um das Duell noch zu drehen. Und ein Finale Bayern gegen Chelsea – da ist ja auch noch eine Rechnung offen…

Interview: Sven Westerschulze

Bayern-Spielerfrauen gegen Werder auf der Tribüne

Lisa Müller (r.), die Ehefrau von Thomas Müller, war da. © MIS
Ein strahlendes Lächeln! Hübsch! © MIS
Auch Kathrin Gilch ... © MIS
... Freundin von Torwart Manuel Neuer ... © MIS
... war zugegen. © MIS
Thiago Alcantara mit seiner Freundin Julia. Die beiden hielten nicht nur Händchen ... © MIS
... sondern knutschten auch verliebt. © Sampics
Dann richteten sich die Blicke aber wieder aufs Spielfeld. © Sampics
Fabian Götze (l.) und Ann-Cathrin Brömmel, die Freundin seines Bruders. © MIS
Rafinha war auch da. © MIS
Jerome Boateng verteilte nach dem Spiel großzügig Küsschen. © Sampics
Ziel der Zärtlichkeiten: © Sampics
Seine beiden Zwillingstöchter ... © Sampics
... Lamia ... © Sampics
... und Soley. © Sampics
Ex-Präsident Uli Hoeneß begrüßte zunächst einen kleinen Fan per Handschlag ... © MIS
... und jubelte dann wie gewohnt mit der Mannschaft mit. © Sampics
Die beiden Ex-Präsidenten: Franz Beckenbauer (r., unschwer zu erkennen am neuen Bart) und Fritz Scherer. © MIS

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