Finale dahoam noch im Kopf

Arjen Robben: Das sagt er über seine Zukunft beim FCB

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Ist in München längst heimisch geworden: Arjen Robben trägt den roten Dress seit 2009.

München – Angesichts der formidablen Form von Thomas Müller, Douglas Costa und Robert Lewandowski gerät Arjen Robben ein bisschen in den Hintergrund. Jetzt äußert sich der Niederländer.

Sein kurzfristiges Ziel hat Arjen Robben verpasst. Nach seiner zeitigen Auswechslung wegen leichter Muskelbeschwerden beim 4:0 über Olympiakos Piräus hatte Bayerns Niederländer noch gehofft, „bis zur Winterpause fit zu bleiben“. Doch das 2:0 gegen Hertha BSC verfolgte der 31-Jährige angeschlagen von der Tribüne aus – dafür berief Pep Guardiola das Regionalliga-Duo Milos Pantovic und Patrick Weihrauch in den Kader.

Für Robben aber kein Grund, Trübsal zu blasen. Vielmehr betont er, dass er beim FC Bayern ein Paradies vorfindet: „Ich bin zufrieden in München, meine Familie fühlt sich hier sehr wohl.“ Seine Zukunft liegt demnach an der Säbener, oder? „Im Fußball kann es immer ganz schnell gehen“, hält sich Robben trotz Vertrags bis 2017 ein Hintertürchen für einen Wechsel offen.

Er sagt aber auch: „Ich habe niemals über einen Wechsel nachgedacht – auch nicht nach dem verlorenen Finale dahoam gegen den FC Chelsea.“ Die bittere Niederlage im Champions-League-Finale hat Robben noch immer nicht ganz verdaut – zumal er wegen seines verschossenen Elfers in der Verlängerung von einigen Fans zum Sündenbock abgestempelt worden war: „In solchen Situationen muss man wieder aufstehen, sich zurückkämpfen. Ich bin froh, dass ich noch immer hier bin.“

"Guardiola einer der besten der Welt"

Ob das auch für Guardiola gilt, weiß Robben natürlich nicht. Doch der Vize-Weltmeister von 2010 würde dem Erfolgs-Trainer selbstverständlich gern den Stift führen bei der Vertragsverlängerung: „Wir haben einen der besten Trainer der Welt. Wie schon einige Kollegen gesagt haben: Auch ich hoffe, dass er bei uns bleibt. Die Arbeit mit ihm bereitet mir sehr viel Spaß.“

Die ultimative Adelung des Katalanen folgt auf dem Fuße. „Taktisch ist er vielleicht der Allerbeste – und das sage ich nicht, weil er aktuell unser Trainer ist“, lobt Robben, der immerhin bereits unter Jupp Heynckes, Louis van Gaal, Jose Mourinho oder Guus Hiddink schuftete.

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