Niederländer erzielt in Turin das 2:0

Torknoten geplatzt: Bayern-Stars freuen sich für Robben

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Einer macht sie alle: Arjen Robben sorgt bei Juventus Turin für das zwischenzeitlichen 2:0 des FC Bayern.

München - Arjen Robben schlägt wieder selbst zu. Nach einigen starken Auftritten erzielt der Niederländer in Turin einen wichtigen Bayern-Treffer. Das freut auch die Kollegen.

Er hatte sein Tor für die wichtigen Momente schon angekündigt - und Dienstagabend ließ Arjen Robben den Worten dann auch Taten folgen. Das zwischenzeitliche 2:0 in Turin war sein erster Treffer seit seinem Comeback - Robbens Tor-Knoten ist geplatzt.

"Man muss die Tore für die richtigen Momente bewahren“, erinnerte der Holländer nach dem Spiel an seinen Ausspruch, den er bereits vor zwei Wochen beim Pokalsieg in Bochum getätigt hatte. Auch gegen den Zweitligisten hatte er schon gute Torchancen, danach in der Liga gegen Augsburg und vor allem Darmstadt auch - einzig das letzte Quäntchen Glück im Abschluss fehlte. In Turin brauchte er das nicht einmal, sein Tor hatte der Turbo-Dribbler viel mehr seiner Klasse zu verdanken. 

Dabei war das Zuspiel von Robert Lewandowski alles andere als perfekt, doch auch das konnte Robben nicht aufhalten. "Wenn du die Chance bekommst, musst du sie nutzen. Dann musst du eiskalt und fokussiert sein", sagte der 32-Jährige später. Das war er in jener 55. Minute auch, als er in unnachahmlicher Robben-Manier von rechts in den Strafraum zog und unhaltbar für Gigi Buffon mit links vollendete.

Müller: "Super wichtiges Tor"

"Das war natürlich ein super wichtiges Tor", meinte Thomas Müller, der den Treffer als Lohn für Robbens Arbeit in den vergangenen Wochen sah. "Auch wenn Arjen zuletzt nicht getroffen hat, hat er immer gut gespielt und wichtige Dinge für die Mannschaft gemacht. Er macht immer viel Wirbel, eröffnet viele Situationen, deshalb brauchen wir uns keine Sorgen um ihn machen", freute sich Müller für seinen Teamkollegen.

Der Niederländer gehörte im Juventus Stadium zu den besten Bayern, schon beim 1:0 hatte er seinen Fuß im Spiel - allerdings den rechten. Seine Flanke legte Douglas Costa auf Torschütze Müller ab. "Beim ersten Tor geht er außen vorbei", erinnerte Philipp Lahm daran, dass Robben nicht so einfach auszurechnen ist, wie es manchmal klingt. "Es ist nicht immer so, dass er innen vorbeigeht", sagte der Kapitän, und fügte nach einer kleinen Pause noch grinsend an: "Aber meistens."

Vollständig zufrieden war Arjen Robben mit dem Abend aber trotz seines Treffers nicht. "Wenn man 2:0 führt gegen so einen Gegner, dann muss man das zumachen. Das 2:2 darf dann nicht passieren", lautete seine Blitz-Analyse. Unrecht hat er nicht, doch auch dank seines Treffers ist die Ausgangslage der Münchner alles andere als nicht zufriedenstellend.

sw

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