Ans Aufhören denkt er noch nicht

Robben erklärt, warum er nicht zu stoppen ist

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Arjen Robben.

München - Arjen Robben war vor seiner Verletzung in Bestform. In einem Interview erklärt er sein Geheimnis und warum er noch nicht ans Aufhören denkt.

Wie heißt es doch so schön? "Der typische Robben." Ein häufig gehörter Satz, wenn Arjen Robben den Ball hat, über seine rechte Außenbahn kommt, nach innen zieht, mit links abzieht - und dem Gegenspieler dabei keine Chance lässt. Klingt berechenbar und vorhersehbar - oder nicht? "Nein, das geht nicht", sagt Bayerns Flügelflitzer im Interview mit dem Bundesliga-Magazin. "Das ist das Schöne am Fußball. Er ist immer wieder anders. Es ist wichtig für mich, dass alles überraschend bleiben muss. Wenn du immer das Gleiche machst, immer dieselbe Aktion, machst du es dem Gegner leicht."

Von wegen typischer Robben. Der Niederländer beteuert, in den vergangenen Jahren "eine gewisse Abwechslung gefunden" zu haben, "nicht nur nach innen ziehen, aber auch nicht nur nach außen." Klingt einfach. Scheint es aber nicht zu sein, da die Vielzahl der Gegner Schwierigkeiten mit dieser Art hat. "Ich versuche", erklärt der 31-Jährige, "den Gegenspieler immer zu beschäftigen, zu attackieren, dann zu beobachten, wie er reagiert. Der Rest ist vor allem Intuition."

"Wichtig für die Entwicklung"

Vor allem unter Pep Guardiola hat Robben noch einmal einen großen Sprung gemacht. Ist noch besser geworden. Noch unverzichtbarer. Auch, weil er dort selbst mal auf dem Flügel, mal im Zentrum zum Einsatz kommt. "Mit diesem Trainer können wir noch mehr variieren, verschiedene Systeme spielen", sagt der Niederländer. "Das bedeutet für jeden Spieler, dass er andere Positionen als gewohnt besetzen muss." Das sei gut für die Entwicklung eines Profis - ganz gleich ob jung oder alt. "Daraus", meint Robben, "kann man lernen, flexibler zu werden. Das gibt einen Kitzel, eine neue Herausforderung."

Grundvoraussetzung ist für Robben der Hunger nach Fußball. In jeder Partie. In jedem Training. Diesen, so sagt er, verspüre er seit seinem Erstliga-Debüt in den Niederlanden im Alter von 16 Jahren. Man müsse zwar immer Vollgas geben, sich aber auch immer fragen, was man besser machen könne. "Es ist ganz wichtig", betont der 31-Jährige, "beides zu sein: selbstbewusst und selbstkritisch." Beides scheint er noch zu sein - und denkt daher noch längst nicht daran, die Fußballschuhe an den Nagen zu hängen: "So lange es physisch gut geht und ich Spaß habe, mache ich weiter - egal ob das noch zwei oder vier oder sogar noch acht Jahre sind. Ich bin jetzt 31 und habe ein gutes Gefühl, dass noch ein paar Jahre vor mir liegen." Die Bayern dürfte es freuen ...

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