Guardiola spricht über verletztes Duo

Robben und Ribery: Zeitplan fürs Comeback beim FC Bayern

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Wollen wieder Spaß haben auf dem Platz: Franck Ribery (l.) und Arjen Robben stehen vor der Rückkehr ins Bayern-Team.

München - Die Roten überrollen derzeit ihre Gegner wie eine Dampfwalze. Verletzte Stars werden kaum vermisst. Doch bald melden sich mit Arjen Robben und Franck Ribéry zwei Pechvögel zurück.

Der FC Bayern im Frühherbst 2015 wandelt nahe am Perfektionismus. Nach dem verlorenen Supercup gegen den VfL Wolfsburg fuhren die Roten elf Pflichtspielsiege am Stück ein. Dabei wird das Team von Trainer Pep Guardiola nicht gerade vom Glück verfolgt – das Lazarett ist seit Wochen gefüllt. Nach der Länderspielpause soll sich das ändern.

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Auf die Rückkehr von Arjen Robben hatten die Fans schon zum Spitzenspiel gegen Dortmund gehofft. Doch trotz intensiver Einheiten mit Reha-Trainer Thomas Wilhelmi war der Niederländer beim 5:1-Triumph zum Wiesn-Ausklang noch keine Option. „Er ist in der letzten Phase seines Prozesses“, versichert Guardiola.

Der Muskelfaserriss in den linken Adduktoren der Nummer zehn – zugezogen vor rund einem Monat bei der Nationalmannschaft – ist weitestgehend auskuriert. Am Samstag zeigte sich Robben bereits freudestrahlend auf der Wiesn, mit Ehefrau Bernadien genoss er die Zweisamkeit in der Käfer Wiesnschänke. Zum Wochenstart trainierte er an der Säbener Straße bereits mit dem Ball. Einem Comeback beim Auswärtsspiel in Bremen am 17. Oktober steht wohl nichts mehr im Weg.

Ribery soll nach Länderspielen wieder trainieren

Auch die schier endlose Pause von Frank Ribéry scheint sich dem Ende zuzuneigen. „Nach der Länderspielpause hoffe ich, dass Franck anfangen kann, auf dem Platz zu trainieren“, gibt sich Guardiola optimistisch. Vorstands-Chef Karl-Heinz Rummenigge betont: "Er ist ja schon im Lauftraining." Seit knapp sieben Monaten fällt der französische Fan-Liebling wegen einer Knochenhautentzündung und Folgewehwehchen im rechten Sprunggelenk aus.

Die roten Dominatoren freuen sich also auf die Rückkehr zweier Welt-Stars. Die kommenden Gegner dürften die Genesung mit Schrecken verfolgen. Wobei nicht nur Franz Beckenbauer festgestellt hat: „Kein Mensch spricht mehr von einem Robben oder einem Ribéry – die Bayern sind besser geworden. Und dann ist da eine Begeisterung in der Mannschaft! Das schaut schon sehr gut aus.“ Mal schaun, was dann erst mit Rib & Rob möglich ist.

"Ein Tornado in der Bundesliga"

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