Robben hofft auf Konkurrenzkampf

Müller: Wenn alle fit sind, wird es schwierig mit der Harmonie

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Thomas Müller bedankt sich bei Arjen Robben für die Vorlage zum 3:0 beim CL-Spiel gegen Piräus.

München - Eine weitere Saison mit nur einem Titel will beim FC Bayern niemand. Allen voran nicht die Spieler. Trotz des großen Konkurrenzkampfes fordern zwei Top-Stars jetzt, dass jeder sein Ego hinten anstellt. 

Nach dem Trainingslager in Katar, finden sich nur noch Mario Götze, Franck Ribery und Medhi Benatia nach Verletzungen in der Reha-Phase. Gut für die Bayern, denn in den letzten beiden Jahren musste man in DFB-Pokal und Champions League frühzeitig die Segel streichen. Im Umkehrschluss bedeutet die Rückkehr der Stars aber, dass mindestens drei der absoluten Weltklassekicker auf der Bank Platz nehmen müssen. Arjen Robben nimmt im aktuellen Kicker das ganze Team in die Pflicht: "Jeder muss das akzeptieren. Wir können nur Erfolg haben, wenn alle zusammenhalten. Mit elf Spielern gewinnst du keine Titel" und fügt nahtlos an: "Wir brauchen alle."

Mit seiner Meinung ist der Niederländer nicht allein, Thomas Müller sieht es ähnlich: "Das kann auch leistungsfördernd sein und heißt nicht, dass wir uns bekriegen, wenn alle fit sind." Mögliche Probleme innerhalb der Mannschaft spricht der 26-Jährige aber offen an: "Es ist natürlich einfacher einen guten Teamgeist zu haben, wenn du elf fitte Spieler hast, weil du weißt, dass du spielst. Schwieriger für die Harmonie ist es, wenn du 15, 16 Spieler hast, die alle den Anspruch haben zu spielen, aber es ist eben nur Platz für elf. Es knistert halt mehr und wird immer Reibungspunkte geben."

Sammer: "Wettkampfmodus ist reine Kopfsache"

Für ihn passiert im Fußball sehr viel Kopf: Matthias Sammer

Anders als die meisten Bundesligisten, absolviert der FC Bayern nur ein einziges Vorbereitungsspiel. Am Samstag in Karlsruhe, findet die Generalprobe für den Rückrundenauftakt, nächste Woche Freitag, gegenden HSV statt. Ausreden für einen möglichen Stotterstart will Sportvorstand Matthias Sammer nicht hören: "Es kann nicht sein, dass ein Match nötig ist um in den Rhythmus zu kommen. Das ist eine reine Kopffrage, wir müssen den Wettkampfmodus im Kopf steuern."

Gegen Hamburg soll dieser Modus bereits warm gelaufen sein - trotz nur einem durchgeführten Testspiel.

ses

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