Holländer hat von Ex-Trainern gute Meinung

Robben: Pep sagte mir: "Genieß das Spiel"

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Besondere Beziehung: Arjen Robben und Pep Guardiola.

München - Arjen Robben hat schon einige große Trainer erlebt. In einem Interview sprach er nun über seine bisherigen Erfahrungen - und was Pep Guardiola anders macht.

PSV Eindhoven, Chelsea London, Real Madrid und nun der FC Bayern. Die bisherigen Stationen Arjen Robbens lesen sich wie der erweiterte Kreis europäischer Groß-Klubs. Bei den meisten Vereinen hatte der Holländer auch immer Top-Trainer. Und von diesen hat Robben auch nach wie vor eine hohe Meinung.

Im Gespräch mit der "Daily Mail" berichtete er von seiner schweren Zeit unter José Mourinho (2004 - 2007). Wobei diese nicht durch den Trainer bedingt war, sondern vor allem durch sein eigenes Verletzungspech. Für Robben stand die Zeit bei den Blues vor allem unter dem Motto "Aufstehen und wieder Zurückkommen". Denn er brach sich bei einem Freundschaftsspiel in den USA gegen den AS Rom den Fuß und fehlte direkt nach seinem Wechsel drei Monate. Dennoch, "diese drei Jahre bei Chelsea haben mich stärker gemacht", berichtet der Linksfuß.

Mourinho sei stets fair zu ihm gewesen, doch aufgrund der Verletzungen sei es für beide eine frustrierende Zeit gewesen. Nichtsdestotrotz habe ihm der Portugiese "aus fußballerischer und mentaler Sicht sehr geholfen."

Auch Robbens Zeit bei den "Königlichen" (2007 bis 2009) war immer wieder von Verletzungen gestört, sein Körper bekam den unschönen Ruf, aus Glasknochen zu bestehen. Den Holländer ärgerte dies sehr und so suchte er sich professionelle Hilfe. Diese fand er bei einem Osteopathen und er blieb bei ihm. Eine Maßnahme, die sich bis heute bezahlt macht.

Auch von seinem ersten Trainer beim FCB hat er eine hohe Meinung. Louis van Gaal ist inzwischen weder bei Bayern-Fans noch -Verantwortlichen besonders beliebt, doch Robben ist immer noch von seinem Landsmann angetan. Vom ersten Tag an habe er das Gefühl vermittelt bekommen, wichtig zu sein. "Ich bin ihm sehr dankbar", schwärmt Robben, "er macht Spieler individuell besser."

Doch die Krone auf alledem ist für den Tempo-Macher dann doch Pep Guardiola. Schon das erste Gespräch mit ihm sei außergewöhnlich gewesen. Der Spanier habe ihm schlicht geraten: "Genieße den Fußball, genieße das Leben." Eine Aussage, die wohl inspirierend auf Robben gewirkt haben muss. Denn auch mit seinen 31 Jahren gehört er immer noch zu den Besten auf seiner Position.

Der Schlüssel zur großen Überlegenheit der Bayern sei indes eine intensive Trainingsarbeit. Dort geht es zwar bisweilen ganz schön zur Sache, doch Guardiola "bringt dich dazu, auf einem gewissen Level zu trainieren, und dadurch wirst du erfolgreich."

bix

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