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Mehrere Wochen Pause

"Habe starke Schmerzen": Hier kommt Robben vom Doc

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Arjen Robben nach dem Besuch in Müller-Wohlfahrts Praxis.

München - Arjen Robben ist am Sonntag beim Spiel des FC Bayern gegen Borussia Mönchengladbach verletzt ausgewechselt worden. Danach der Schock: Er fällt mehrere Wochen aus.

Für manche ist er der Turbo im Antrieb der Bayern, Bayern-Doc Hans-Wilhelm Müller-Wohlfahrt verglich Arjen Robben vor dem Spiel gegen Mönchengladbach mit „einem Formel-1-Motor, bei dem alles stimmen muss. Arjen will vor jedem Spiel untersucht werden. Und wenn er dann das Okay kriegt, dann startet er durch.“ Jetzt stimmt nicht mehr alles bei Robben. Von „einer Bauchmuskelverletzung“ berichtete Klubboss Karl-Heinz Rummenigge, ein Riss wurde gar spekuliert, erlitten nach dem Foul von Tony Jantschke – im Formel-1-Jargon ist das dann wohl so eine Art Kolbenklemmer…

„Mehrere Wochen“ werde Robben den Bayern fehlen, diese Hiobsbotschaft schickte Rummenigge hinterher, ein Anruf aus der Praxis von Müller-Wohlfahrt hatte Klarheit gebracht. „Ziemlich schwer“, sagte Sportvorstand Matthias Sammer zur Verletzung. Droht also gar das Saison-Aus?

Der Holländer selbst wirkte niedergeschlagen, als er um 20.05 Uhr die Praxis des Super-Docs verließ. „Ich habe starke Schmerzen im Beckenbereich“, erklärte er dem tz-Reporter, bevor er ins Auto stieg. Frau Bernadien und die Kinder holten ihn ab.

Hier kommt Robben vom Doc

Fotos: Robben verlässt Praxis von Müller-Wohlfahrt

In der Arena war da schon längst Schluss, es ging um die Frage, wie der FCB ohne den Superdribbler auskommt. Denn gerade gegen Gladbach wurde nicht nur Philipp Lahm klar: „Gegen solche Gegner sind Spieler wichtig, die das Eins-gegen-eins gestalten können.“

Nun muss also Mull den Mann wieder hinbekommen, der ihm in medizinischer Sicht voll vertraut – das erzählte der FCB-Arzt vor dem Spiel bei Sky. „Als es um die Vertragsverlängerung ging, hat Arjen erklärt, er bliebe wegen der medizinischen Betreuung bei Bayern. Er hatte gute Angebote, das weiß ich. Das ist das größte und schönste Kompliment.“

Nun ist es wieder an ihm, den 31-Jährigen hinzubekommen. Wie schon nach seiner Verpflichtung 2009. Damals war Robben ein medizinischer Wackelkandidat, wie Müller-Wohlfahrt erzählt: „Ich erinnere mich noch ganz genau. Uli Hoeneß rief mich an und sagte: ,Wir können den Arjen haben – traust du dir das zu, ihn gesund zu machen und ihn zu behandeln, so dass er sich nicht mehr verletzt?‘“ Nach der genauen Untersuchung erklärte der Doc dem Uli: „Ich übernehme die Verantwortung, ich kriege das hin.“ Und nun? Die Champions-League-Viertelfinals steigen am 15. und 21. April.

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tz

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