Nach Glasgow, vor Dortmund

Robben: „Besetzung im Mittelfeld war nicht immer richtig“

Nach der gelungenen Schottland-Reise steht für den FC Bayern der nächste Schlager auf dem Programm. Flügelstürmer Arjen Robben über Erkenntnisse aus dem Celtic-Spiel und den nächsten Gegner BVB.

München - Sechs Siege in sechs Spielen: Besser hätte der Start von Rückkehrer Jupp Heynckes auf die Trainerbank des FC Bayern nicht laufen können! Beim 2:1-Erfolg bei Celtic Glasgow in der Champions League zeigte der deutsche Rekordmeister, dass sogar der Ausfall von Stürmerstar Robert Lewandowski kompensiert werden kann - wenngleich nicht mühelos.

In einem Interview mit Sport1.de spricht Flügelflitzer Arjen Robben über den (nicht nur von Javi Martinez) hart erkämpften Auswärtssieg und ist trotz der drei Punkte und dem Sicherstellen des Achtelfinaleinzuges nicht wirklich zufrieden: „Ich glaube, die Besetzung im Mittelfeld war nicht immer richtig. Es geht natürlich nicht nur um den Stürmer, sondern um das Gesamtpaket: Wie wir stehen und wie wir das ausspielen. Wir haben nicht immer alle Räume richtig besetzt. Das hätten wir schon ein bisschen besser machen können“, resümiert der Niederländer.

FC Bayern zu Gast bei schwächelnden Dortmundern

Auf den „Königsklassen“-Knaller in Schottland folgt bereits am Wochenende das nächste Highlight: In der Bundesliga kommt es auswärts zum Duell gegen den vermeintlichen Titelrivalen Borussia Dortmund. Wie geht der wiedererstarkte FC Bayern das Aufeinandertreffen mit dem geschwächten BVB (Samstag, ab 18.30 Uhr) an? 

Robben: „Mit viel Selbstbewusstsein. Ich glaube, der Druck liegt nicht bei uns. Dass wir jetzt mit drei Punkten vorne sind, wo wir vor wenigen Wochen fünf Punkte Rückstand hatten, darüber dürfen wir ganz glücklich sein. Und es kann für uns nur noch besser werden.“

Verlassen die Bayern auch Nordrhein-Westfalen mit drei Punkten im Gepäck, wäre es Sieg Nummer sieben unter Heynckes. Zahlen, die den Jupp-Effekt belegen. Dass es ein Spaziergang wird, glaubt der Außenstürmer keineswegs. Gegenüber dem Focus sagt der 33-Jährige: „Dass Dortmund Qualität hat, ist klar. Wenn sie einen guten Tag haben, wird es auch für uns sehr schwierig.“

PF/Video: Glomex

Rubriklistenbild: © MIS

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