Nach Elfer in Bochum

Blogger verspottet Robben mit gemeinem Motiv

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Abgehoben: Arjen Robben stürzt nach einer Attacke von Jan Simunek (r.) im Bochumer Strafraum.

München - Der Elfmeter in Bochum wirkt weiter nach. Jetzt muss Arjen Robben auch noch eine Attacke von "Schlecky Silberstein" über sich ergehen lassen. Doch das Gesetz bremst den Blogger aus.

Arjen Robben braucht aktuell ein dickes Fell - und das nicht etwa wegen der winterlichen Temperaturen. Nachdem in den vergangenen Tagen schon die Bochumer um Trainer Gertjan Verbeek verbal auf den Bayern-Star eingeschlagen hatten, legt nun "Schlecky Silberstein" nach. Der Blogger, der mit bürgerlichem Namen Christian Brandes heißt, wollte als Replik auf den von Robben herausgeholten Elfmeter beim 3:0 über den VfL ein T-Shirt mit einem wenig schmeichelhaften Konterfei veröffentlichen.

Das spezielle Emblem zeigt den "fliegenden Holländer" bei seiner theatralischen Bewegung nach Gegner-Berührungen: Hände in die Luft gerissen, der Blick gen Himmel. Die Beine sind allerdings gespreizt, weshalb in Verbindung mit dem Schriftzug "Air Robben" unweigerlich eine - natürlich gewollte - Ähnlichkeit zum mega-erfolgreichen "Air Jordan"-Motiv der Basketball-Legende aus den USA ensteht. Genau deshalb darf das Shirt auch nicht offiziell vertrieben werden. Doch Brandes schafft Abhilfe, indem er das Motiv zum Download anbietet.

Blogger wettert: "Wie Erstklässer abgrätschen"

Zugleich zieht der Robben-Kritiker in seinem Blog ordentlich vom Leder. "Dieser Mann ist momentan der größte Schwalbenkönig des Weltfußballs", schimpft der gebürtige Niedersachse und fordert "eine nachträgliche Strafe für Schwalben". Gerade gegen einen Zweitligisten hätte er mehr Anstand von Robben erwartet, so sei die Aktion "schon auf einer Höhe mit Erstklässler abgrätschen". Zugleich kann sich Brandes einen Seitenhieb auf Thomas Müller nicht verkneifen - denn der Weltmeister "hatte den Anstand, den anschließenden Elfmeter zu vergeben".

Mit seiner Attacke hat "Schlecky Silberstein" Bochums Jan Simunek allerdings nicht vor einer Strafe bewahren können. Der DFB sperrte den Tschechen in Bochumer Diensten nach dessen Foul an Robben für zwei Pokal-Spiele. Damit folgte der Verband Schiri Bastian Dankerts Sichtweise, dass Simunek Robben unfair gebremst habe.

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