Es soll ein Treffen geben

Hat der FC Bayern seinen neuen Trainer gefunden? Top-Kandidat macht besonderes Versprechen

Viele Kandidaten sind beim FC Bayern als Nachfolger des entlassenen Niko Kovac im Gespräch. Offenbar steht nun ein Treffen an - und eine Entscheidung.

  • Bayern München und Trainer Niko Kovac gehen getrennte Wege.
  • Co-Trainer Hansi Flick fungiert interimsmäßig als neuer Übungsleiter - Wer kommt danach?
  • Arsene Wenger äußert sich zu den Gerüchten.

Update vom 7. November 2019, 9.49 Uhr: Steht eine Entscheidung schon kurz bevor? Arsene Wenger ist momentan wohl in der Pole Position bei der Trainersuche des FC Bayern München. Am Mittwochabend wurde bereits vermeldet, dass nach dem Bundesliga-Kracher gegen Dortmund ein Treffen zwischen den Verantwortlichen stattfinden soll.

Wenger selbst ist derzeit Fußball-Experte im katarischen Fernsehen. Seine Aussagen vom Mittwochabend lassen nun aufhorchen. Er erklärte: „Es ist gerade eine schwere Entscheidung. Ich werde sie in den kommenden Tagen oder in der kommenden Woche machen.“ Dieser Zeitraum würde dann natürlich passen, wenn man sich wirklich am Samstag treffen sollte.

Arsene Wenger: Kommt er zum FC Bayern München?

Wenger wurde von den TV-Kollegen mächtig in die Zange genommen. Er wand sich aber immer wieder geschickt heraus. Zu seiner Zukunft sagte er: „Ich habe mich nie geweigert, mit Bayern zu reden. Ich kenne die Leute, die den Verein führen, seit 30 Jahren. Ich wäre vor langer Zeit sogar fast in München gelandet. Wir haben bisher noch nicht gesprochen und ich weiß auch nicht, ob es dazu kommt. Ich möchte aktuell das tun, was ich will. Ich bin momentan zufrieden, aber ich vermisse auch das Feld. Ich habe mich noch nicht entschieden.“

Abschließend wurde er noch gefragt: „Wenn die Bayern anfragen, reden Sie dann mit ihnen?“ Wengers schlagfertige Antwort: „Ich rede immer. Tatsächlich rede ich auch hier sehr viel.“ Damit hatte er die Lacher auf seiner Seite. Gleichzeitig erklärte er, was ihm am FCB gefällt: „Was ich bewundere: Sie versuchen immer, zu spielen. Sie übernehmen die Verantwortung. Sie haben immer Ballbesitz gespielt, sie haben keine Angst davor, den Ball zu haben und das Spiel zu dominieren.“ 

Eine Maxime, die zu Wenger passt - und die er schon bei Arsenal praktizierte. Noch ein Grund, warum der Elsässer zum FCB gehen sollte? „Ich spreche fließend deutsch“, bestätigte er seinen TV-Kollegen - auf englisch. Wenger ist ein Sprachgenie, er kann sich neben französisch noch auf italienisch und spanisch verständigen. Wenger gilt aktuell als Favorit auf die Nachfolge von Niko Kovac. Oder sollte Hansi Flick nach dem 2:0-Sieg gegen Piräus eine Chance bekommen?

Neuer Bayern-Trainer schon im Anflug? Verhandlungen mit Top-Kandidat beginnen

Update vom 6. November 2019, 21.09 Uhr: Das Rätselraten um den Trainerstuhl geht weiter - wer übernimmt den FC Bayern München nach der Trennung von Niko Kovac? Derzeit hat Hansi Flick interimsweise das Zepter in der Hand. Oder bleibt er doch länger Coach?

Sportdirektor Hasan Salihamidzic äußerte sich vor dem CL-Spiel gegen Piräus vielsagend. Die Bayern setzten sich am Ende mit 2:0 durch, der Auftritt war allerdings wenig überzeugend. Bei tz.de* können Sie über den besten Spieler der Begegnung abstimmen.

Arsene Wenger: Kommt er als Trainer zum FC Bayern München?

Währenddessen geht die Trainer-Diskussion weiter. Ein heißer Kandidat ist Arsene Wenger. Wie die Bild nun berichtet, treffen sich die Bayern-Bosse schon in Kürze mit dem Franzosen! Es soll zuvor bereits ein konkretes Gespräch gegeben haben. 

Am Samstag will man sich dann nach dem Kracher gegen Dortmund zusammensetzen, wie es im Artikel weiter heißt. Die Bayern wollen offenbar einen Trainer bis Saisonende, um danach einen jüngeren Trainer zu installieren. Laut Bild soll Wenger bereit sein, diese Bedingung zu akzeptieren.

Der FC Bayern München trifft am 9. November 2019 auf Borussia Dortmund. Sind die Münchner für das erste Bundesliga-Spiel unter Interims-Trainer Hansi Flick bereit

Arsene Wenger als Kovac-Nachfolger? Statement lässt aufhorchen

Update vom 6. November 2019, 13.02 Uhr: Die Suche nach einem Kovac-Nachfolger beim FC Bayern läuft auf Hochtouren. Klar ist bisher nur, dass der bisherige Co-Trainer Hansi Flick bei den nächsten beiden Spielen gegen Piräus und Dortmund an der Seitenlinie steht. Doch wer kommt danach? FCB-Präsident Uli Hoeneß geht davon aus, dass bis zum nächsten Auswärtsspiel in Düsseldorf am 23. November Klarheit in der Trainerfrage herrschen könne.

Ein Kandidat für die Nachfolge ist Ex-Arsenal-Coach Arsene Wenger. Um den Franzosen ist es seit seinem Abschied aus London im Sommer 2018 ruhig geworden. Der mittlerweile 70-Jährige denkt noch lange nicht an ein Karriereende und sehnt sich nach dem Fußball. Das könnte nun auch tatsächlich passieren, denn eine Aussage von Wenger lässt nun aufhorchen. So antwortete die Trainer-Legende mit „natürlich“ auf die Frage von beIN SPORTS, ob er sich ein Engagement beim FC Bayern vorstellen könne. „Trainieren ist mein Leben, bis heute“, so Arsene Wenger weiter.

Arsene Wenger zeigt also deutliches Interesse an einer Anstellung in München. Und der Franzose brennt nach wie vor für den Trainer-Job: „Das Gewinnen von Fußballspielen, die Vorbereitung mit der Mannschaft auf das Spiel. Die Zufriedenheit und das Teilen von Emotionen. Das ist etwas, was man vermisst."

Arsene Wenger zum FC Bayern München? Jetzt könnte es ganz schnell gehen

Erstmeldung vom 05.11.2019: Nach der Trennung von Niko Kovac ist lediglich klar, wer kurzfristig der neue Trainer beim FC Bayern München wird: Vorübergehend ist der bisherige Co-Trainer Hansi Flick für die sportlichen Geschicke zuständig. Doch wer folgt auf die interimsmäßige Lösung in Person des 54-Jährigen? Geplant ist nach jetzigem Stand, dass Flick zurück ins zweite Glied wechselt.

Neuer Trainer des FC Bayern? Darum könnte Wenger Flick beerben

Angeblich wird der frühere Assistent von Bundestrainer Joachim Löw für ein paar Spiele damit betraut, die spielerische Wende beim deutschen Rekordmeister einzuläuten. Zuweilen konnte man sogar bereits bei der Pleite in Frankfurt den Eindruck gewinnen, Flick sei für den Auftritt der Bayern-Profis verantwortlich und nicht (mehr) Niko Kovac

Am wahrscheinlichsten gilt Stand jetzt die Variante, dass der Ex-Hoffenheimer von einem neuen Trainer abgelöst wird, der die Mannschaft des FCB zumindest bis zum Saisonende betreut. Möglicherweise könnte ein starker Mann wie Erik ten Hag an die Säbener Straße zurückkehren und zur kommenden Saison das Ruder übernehmen. 

Bei der Suche nach einem neuen FC-Bayern-Trainer drängt sich ein Name auf, der schon öfter zur Disposition stand, wenn bei Bayern München die Suche nach einem neuen Mann vonstattenging: Arsene Wenger. Der 70-Jährige betreute den FC Arsenal 22 Jahre lang und gab im Frühjahr 2018 seinen Rücktritt bei den „Gunners“ bekannt. Seitdem ist der gebürtige Straßburger ohne sportliches Amt und hätte nun Zeit, die Geschicke in München zu übernehmen.

Arsene Wenger zum FC Bayern? Diese Fakten sprechen dafür

Dabei dürfte außer Frage stehen, dass Arsene Wenger keine langfristige Lösung darstellen kann. Vielmehr könnte der Franzose als Platzhalter für den Nachfolger fungieren, der dann zur nächsten Spielzeit von Grund auf in die Personalplanung einbezogen wird. Es gibt mehr als einen Faktor, der für ein Engagement des ehemaligen Arsenal-Trainers spricht:

Wenger ist gewohnt, mit Stars umzugehen und spricht nicht weniger als fünf Sprachen - Deutsch gehört selbstverständlich auch dazu, wie man hierzulande von diversen Interviews aus seiner Londoner Zeit weiß. Außerdem handelt es sich um einen Coach mit einer ähnlichen Erfahrung wie Triple-Sieger Jupp Heynckes, der ein enger Vertrauter von FCB-Präsident Uli Hoeneß ist und dessen Rückkehr von vielen Fans ebenso ersehnt wird.

Arsene Wenger feierte 70. Geburtstag: „Der Hunger ist immer noch da“

Erst Ende Oktober feierte der Elsässer seinen runden Geburtstag und beantwortete anlässlich seines Jubiläums Sky Sports: "Der Hunger ist immer noch da." An endgültigen Ruhestand denkt Wenger demnach noch lange nicht. Nach seinem Abschied von Arsenal habe er allerdings laut eigenem Bekunden mehrere Jobmöglichkeiten aus persönlichen Gründen abgelehnt. "Ich habe mich gefreut, mal etwas Freizeit zu erleben. Nach fast 37 Jahren mal etwas Freizeit zu haben, ist auch ganz gut."

Eine weitere Sache, die diese Lösung realistisch macht: Laut einer Meldung der Bild (Bezahlschranke) wäre Arsene Wenger alles andere als abgeneigt, sollten die Verantwortlichen des deutschen Rekordmeisters den direkten Kontakt suchen.

Derweil befeuert Ex-Bayer Bastian Schweinsteiger die Gerüchte um einen anderen Startrainer - und der hat mit verschiedenen europäischen Topklubs diverse Titel eingeheimst.

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PF

Rubriklistenbild: © picture alliance / Martin Ricket / Martin Rickett

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