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Möglicher Kovac-Nachfolger hat schon Lösungen: Das spricht für Arsene Wenger

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Bringt er den FC Bayern wieder in die Spur? Arsene Wenger soll Interesse an einer möglichen Nachfolge von Niko Kovac haben
Bringt er den FC Bayern wieder in die Spur? Arsene Wenger soll Interesse an einer möglichen Nachfolge von Niko Kovac haben. © AFP / GLYN KIRK

Arsene Wenger soll beim FC Bayern auf der Beliebtheits-Skala weit oben stehen. Der Franzose selbst wäre einem möglichen Engagement beim Rekordmeister nicht abgeneigt, berichten englische Medien.

München - Dass der Name Arsene Wenger nicht erst seit dem 3:3-Remis gegen Fortuna Düsseldorf immer mal wieder an der Säbener Staße fiel, ist in München kein großes Geheimnis. Nun sickert aus England durch, dass Wenger selbst sogar Lust auf die Bayern hätte. Wie „The Telegraph“ berichtet, soll der 69-Jährige ernsthaftes Interesse am Trainer-Job in München haben. Laut dem Bericht verfolge er die aktuelle Lage beim FCB sehr genau. Aus seinem Umfeld soll zudem zu hören sein, dass Wenger seine Karriere auf einem Top-Level beenden möchte – das könnte er beim Rekordmeister tun.

Schon im Oktober, als das Abschiedsspiel von Per Mertesacker stattfand, beschäftigte sich der Ex-Trainer des FC Arsenal mit der Frage: Wie kriegt man den FC Bayern München wieder in die Spur? Damals sagte Wenger: „Ich bin wie viele in Deutschland etwas überrascht über diese Situation. Das Wichtigste ist jetzt, dass man innerhalb des Vereins Ruhe und Stabilität behält.“

Arsène Wenger und der FC Bayern: Gibt es ein spätes Happy End?

Die Rahmenbedingungen würden ebenfalls passen: Arsene Wenger ist im Elsass aufgewachsen und spricht deshalb perfekt Deutsch. In England hat er auf höchstem Niveau mit dem FC Arsenal zehn Titel geholt und noch mehr Stars der Kategorie Thierry Henry, Dennis Bergkamp oder Robin van Persie entwickelt. Noch wichtiger ist aber: Wenger will unbedingt wieder als Trainer arbeiten („Ich liebe den Wettbewerb“). Und die Münchner wollten ihn im Laufe der Jahre schon mindestens einmal genauso unbedingt haben (1994).

„Es ist leider nicht zustande gekommen damals“, erzählte Vorstandsboss Karl-Heinz Rummenigge erst im März 2017 nach einem der vielen Champions-League-Duelle zwischen Bayern und dem FC Arsenal. Und fügte noch hinzu: „Ich habe persönlich ein sehr gutes Verhältnis zu Arsène Wenger, den ich sehr schätze seit langer, langer Zeit.“ Wer weiß, vielleicht klappt die Zusammenarbeit 24 Jahre später dann doch noch.

tz/mm

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