Derzeit nur noch Bankdrücker

Vidal: Wechsel-Gerüchte um 37-Millionen-Euro-Mann

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Verstecken - ja, weglaufen - nein? Die Zukunft von Arturo Vidal erscheint weiter ungewiss.

München - Arturo Vidal ist beim FC Bayern aktuell nur noch gefragt, wenn sich das Spiel dem Ende nähert. Das ist auch einem spanischen Klub nicht verborgen geblieben.

Den Start in die Rückrunde hat sich Arturo Vidal ganz anders vorgestellt. Insgesamt 44 Minuten stand der Chilene beim 2:1 in Hamburg und dem 2:0 über Hoffenheim auf dem Platz. Bayern-Trainer Pep Guardiola schickte ihn jeweils erst nach Robert Lewandowskis Doppelpacks für Thomas Müller ins Spiel. Zur Ergebnissicherung.

Eine unbefriedigende Situation für den extrem ehrgeizigen Vidal, der auch nach einem halben Jahr an der Säbener noch nach seinem festen Platz im Star-Ensemble sucht. Vielleicht könnte Diego Simeone - als Aktiver wie Vidal der Typ Wadenbeißer - Abhilfe schaffen. Wie die chilenische Zeitung El Mercurio berichtet, soll der argentinische Erfolgstrainer von Atletico Madrid sich bereits nach Vidals Preis erkundigt haben.

Vidal-Verkauf wohl (noch) kein Thema

Diego Simeone von Atletico Madrid.

Beim FC Bayern stieß Simeone demnach auf taube Ohren. Aktuell will sich niemand mit einem möglichen Verkauf des vor der Saison für 37 Millionen Euro aus Turin verpflichteten Vidal auseinandersetzen. Das wird auch durch die Vehemenz unterstrichen, mit der die Bosse der Roten den Gerüchten um Alkoholeskapaden des 28-Jährigen während des Wintertrainingslagers entgegentreten.

Doch klar wird in diesen Tagen auch, dass Vidal langsam liefern muss - immerhin ist er nach Javi Martinez und Mario Götze der drittteuerste Bayern-Transfer aller Zeiten. Der anstehende Trainerwechsel beim deutschen Rekordmeister könnte ihm eigentlich Flügel verleihen. Denn Carlo Ancelotti gilt - ganz im Gegensatz zu Guardiola - als großer Fan des 72-maligen Nationalspielers.

Der Italiener soll sich 2013 als Coach von Real Madrid für Vidals Verpflichtung ausgesprochen haben, aber am Veto vom allmächtigen Klub-Boss Florentino Perez gescheitert sein. Vielleicht nimmt der "Maestro" in den kommenden Tagen schon einmal Kontakt zum "Krieger" auf - und überzeugt ihn von einer roten Zukunft.

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