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Aubameyang: „Ich werde nie zu Bayern gehen“

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Von: Fabian Müller

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Pierre-Emerick Aubameyang jubelt über ein Tor für Gabun beim Afrika-Cup.
Pierre-Emerick Aubameyang jubelt über ein Tor für Gabun beim Afrika-Cup. © dpa

Libreville - Der BVB bangt um den Abgang von Stürmer Pierre-Emerick Aubameyang. Und auch Geschäftsführer Watzke spricht bei Erreichen einer finanziellen Schmerzgrenze von einem Transfer.

Die Angst geht um in Dortmund, die Angst, dass in Pierre-Emerick Aubameyang der nächste Topstar den Verein verlässt und der Neuaufbau, den die Dortmunder gerade anstreben, einen herben Rückschlag erleidet. Nach den Abgängen von Mkhitaryan, Hummels und Gündogan im Sommer will der BVB die verbliebenen Stars halten. Doch im Falle von Aubameyang könnte sich das schwierig gestalten. „Niemand kann die Zukunft voraussehen“, sagte der Stürmer, der gerade mit der gabuner Nationalmannschaft beim Afrika-Cup weilt, in einem Interview mit der Bild. Im Winter will er nicht wechseln, aber: „Es ist möglich, dass im Juni ein Klub kommt, der eine Lösung mit Dortmund findet, und ich gehe.“ Vieles spricht dafür, auch dass BVB Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke kürzlich verlauten ließ, im Fußball gebe es immer Schmerzgrenzen

Torgarant des BVB

Aubameyang ist mit 20 Treffern in 22 Pflichtspielen der Torgarant des BVB. Zuletzt kamen Spekulationen auf, der neureiche chinesische Klub Shanghai SIPG habe dem Dortmunder ein unmoralisches Angebot unterbreitet: 41 Millionen Euro pro Jahr, 150 Millionen Ablöse. Im Urlaub soll er von der angeblichen Offerte erfahren haben, ließ aber schnell verlauten, er sei amüsiert. „Ich beschäftige mich damit nicht, ich habe meine Prioritäten.“

Das Reich der Mitte ist also abgehakt und auch Real Madrid, von dem immer wieder berichtet wurde, es wolle Aubameyang verpflichten, winkte kürzlich ab. Trainer Zinedine Zidane habe kein Interesse daran, den Gabuner nach Madrid zu lotsen. Ganz vom Tisch ist ein Wechsel in die spanische Hauptstadt aber bei weitem noch nicht: „Wenn mich Real eines Tages will, dann werden sie mich anrufen.“

„Nie zu Bayern“

Nur ein Verein komme nicht in Frage für einen Wechsel im Sommer: „Ich werde nie zu Bayern gehen“, sagt der Torjäger und erklärt: „Das wäre zu hart für die Fans.“ Schon zu seiner Zeit bei St. Etienne, seinem Ex-Verein, war für ihn klar, er könne nie zu Olympique Lyon, dem Erzfeind von St. Etienne, wechseln. „So etwas würde nicht zu meiner Mentalität passen“, sagt Aubameyang. 

Aktuell weilt der Stürmer in Gabun, dem Austragungsort des Afrika-Cups. Zwei 1:1-Unentschieden sprangen im bisherigen Turnierverlauf für die Gabuner heraus - beide Treffer erzielte Pierre-Emerick Aubameyang. Die beiden Punkte sind für die Gabuner aber zu wenig, am letzten Spieltag geht es nun gegen Kamerun um den Viertelfinaleinzug, ein Sieg muss her. 

Hoffnung für Dortmund?

Dass er der Top-Star der Dortmunder Mannschaft sei, das wisse er, sagt Aubameyang und schickt abschließend noch eine Botschaft nach Dortmund, die die Verantwortlichen der Borussia wieder ein wenig optimistischer stimmen dürfte: „Mein Ziel ist es, Titel zu gewinnen und einer der besten Spieler der Welt zu werden. Und das kann ich auch in Dortmund.“

Fabian Müller

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