Flügelspieler, Schaltzentrale und mehr

Ausmisten bei Real: Fällt ein Star für die Bayern ab?

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Der Jubel täuscht: In der Primera Division läuft es für Champions-League-Titelverteidiger Real Madrid alles andere als rund.

Mit Arjen Robben und Xabi Alonso konnte der FC Bayern zwei Spieler von Real Madrid verpflichten, die wertvolle Verstärkungen wurden. Geraten nun weitere „Königliche“ ins Münchner Visier?

München - Wenn ein Verein wie Champions-League-Titelverteidiger Real Madrid seine Spieler ins Schaufenster stellt, werden europäische Spitzenklubs in der Regel hellhörig. Laut der Diario Gol sollen bei den „Königlichen“, die in der Primera Division bislang eine enttäuschende Saison erleben, nicht weniger als acht Akteure auf dem Abstellgleis sein. Darunter befindet sich eine illustre Mischung aus renommierten Topspielern und hoffnungsvollen Nachwuchstalenten. Da stellt sich die Frage, ob der ein oder andere Kicker auch eine Verstärkung für den FC Bayern sein könnte, um die Erneuerung in relevanten Mannschaftsteilen voranzutreiben.

Schließlich hat der deutsche Rekordmeister mit Verstärkungen aus Madrid äußerst gute Erfahrungen: Arjen Robben, in Spanien aufgrund seiner Verletzungsanfälligkeit mit dem Spitznamen „Mann aus Glas“ ausgestattet, steht nunmehr seit über acht Jahren in Diensten des FC Bayern und erlebt nach dem Triple-Sieg 2013 unter Jupp Heynckes gerade seinen zweiten Frühling. Auch der bis dato letzte Neuzugang von Real stellte sich als Glücksgriff heraus: Xabi Alonso spielte nach seinem Wechsel von den „Königlichen“ im Jahr 2014 drei Saisons bei den Münchnern, ehe er im vergangenen Sommer seine Fußballschuhe an den Nagel hängte. 

In jüngster Vergangenheit hat James Rodriguez gezeigt, wie einfach der Schritt von Madrid nach München ist. Seit dem Sommer 2017 kickt der Kolumbianer an der Säbener Straße. Der deutsche Rekordmeister hat den Südamerikaner für zwei Jahre von den „Blancos“ ausgeliehen. Der FCB besitzt dabei eine Kaufoption über 42 Millionen Euro.

Real Madrid: Zwei Flügelspieler sind zu haben - und Modric?

Der prominenteste Name auf der Abschussliste von Real Madrid ist Gareth Bale: Der Waliser kam 2013 mit großen Vorschusslorbeeren von Premier-League-Klub Tottenham, laut Sport Bild hat der Angreifer jedoch aufgrund von Verletzungen etwa die Hälfte aller Partien nicht absolvieren können. Der 28-jährige Brite, der bereits seit geraumer Zeit auch mit Europa-League-Sieger Manchester United in Verbindung gebracht wird, könnte eine Option für den rechten Flügel darstellen. Schon vor zwei Jahren berichteten britische Medien über ein Bayern-Interesse an Bale, der zu seinen besten Zeiten einen Marktwert in Höhe von 91 Millionen Euro hatte.

Zwei Ex-Madrilenen erfolgreich in München: Xabi Alonso (bis Sommer 2017) und Arjen Robben.

Die gleiche Position hat Lucas Vazquez (26) inne, dieser kommt bei Real Madrid aber ebenfalls nicht mehr zum Zug. In den Flügelstürmer setzten die „Königlichen“ ebenfalls große Erwartungen, aber auch diese wurden enttäuscht, wenn es nach Real-Trainer Zinedine Zidane geht. Gerüchteweise schwebt dem Verein allerdings eine Leihe vor. Gleiches gilt für das 21-jährige Talent Dani Ceballos, das im zentralen Mittelfeld zuhause ist und nach seinem Wechsel von Betis Sevilla noch Anpassungsschwierigkeiten besitzt.

Transfergerüchte und aktuelle News: Welche Spieler sind beim FC Bayern im Gespräch?

Mit Luka Modric soll den Drittplatzierten der spanischen Eliteliga ein echtes Schwergewicht verlassen! Im defensiven Mittelfeld galt der kroatische Nationalspieler jahrelang als gesetzt, mit seinen 32 Jahren steht der Strippenzieher dem Bericht zufolge jedoch bei Real Madrid vor dem Abschied am Saisonende. Wäre Modric, der bei Real noch einen Vertrag bis Sommer 2020 besitzt, eine Option für den FC Bayern?

FC Bayern: Wie stehen die Chancen auf eine Kroos-Rückkehr?

Bundesligist Eintracht Frankfurt musste vor Saisonbeginn den Verlust des von Real Madrid ausgeliehenen Jesus Vallejo verkraften. Angeblich zählt auch der 20-jährige Verteidiger zu den Kandidaten, die für einen Wechsel aus der spanischen Hauptstadt in Frage kommen. Komplettiert wird das Spielerfeld durch Außenverteidiger Achraf Hakimi (19), Mittelfeldspieler Marcos Llorente (22) und Schlussmann Kiko Casilla (31), der aktuell für den verletzten Stammtorwart Keylor Navas das Tor hütet und mit seinen Vorstellungen offensichtlich nicht zur Zufriedenheit der sportlichen Führung der Madrilenen beiträgt. 

Ob der FC Bayern tatsächlich bei einem dieser acht Kandidaten hellhörig wird, bleibt abzuwarten. Dass Spieler auch erfolgreich den umgekehrten Weg gehen können, dafür ist Toni Kroos das Paradebeispiel: Der deutsche Nationalspieler verließ die Münchner im Jahr 2014 zum Schnäppchenpreis und gewann seitdem unter anderem zweimal die Champions League. Ob der Mittelfeldstratege eines Tages zurück an die Isar wechseln könnte, darüber gab kürzlich dessen Berater Volker Struth Aufschluss. Hier geht‘s zum Artikel.

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