Ex-Nationalspieler über seine Zeit beim FC Bayern

Badstuber verrät, welchem Ex-FCB-Coach er besonders dankbar ist

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Holger Badstuber spricht über seine Zeit beim FC Bayern.

Mehr als 14 Jahre spielte Holger Badstuber für den FC Bayern, bevor er schließlich in Stuttgart landete. Jetzt erzählt er von seinen Erfahrungen mit van Gaal, Guardiola und Heynckes.

Grassau - Die Leidensgeschichte des Holger Badstuber ist lang. Vor sechs Jahren noch gehörte er zum Stammpersonal beim FC Bayern München, spiele auf höchstem internationalen Niveau, ebenso in der Nationalmannschaft. Nach etlichen Verletzungen ist der gebürtige Memminger in Stuttgart angelangt, verlängerte erst kürzlich seinen Vertrag bei den Schwaben.

Für seinen aktuellen Trainer hat Badstuber in einem Interview mit dem „kicker“ nur gute Worte: „Tayfun Korkut hat an den richtigen Schrauben gedreht, bei jedem Einzelnen.“ Unter Korkut ist Badstuber gesetzt, deligiert sogar die Verteidigung.

Doch nicht nur über Korkut spricht der Innenverteidiger, vor allem ein Trainer hat ihn besonders geprägt: Louis van Gaal. Schließlich war es der „Tulpengeneral“, der Badstuber am 8. August 2009 zu seinem Debüt bei den Profis des FC Bayern verhalf. „Louis van Gaal konnte ich nichts entgegnen, weil ich wusste: Er weiß es besser als ich, auch wenn ich nicht auf den Kopf gefallen bin“, erzählt Badstuber.

Badstuber schwärmt von Guardiola und Heynckes

Mit dem autoritären Führungsstil des Niederländers hatten wahrlich nicht wenige Spieler Probleme, nicht aber Badstuber. „Nein, aber es war ab und zu schon heftig und man musste schlucken können. Das hat mich abgehärtet. Ich habe die Klappe gehalten und weitergemacht. Obwohl Louis van Gaal auch mal lauter wurde, bin ich ihm dankbar“, so Badstuber. Rückblickend betrachtet sieht er den Niederländer als seinen großen Förderer.

Doch auch für seine anderen Bayern-Trainer hat Badstuber nur gute Worte parat. „Auch Jupp Heynckes gab mir Vertrauen. In Fußballdetails ist Pep das Nonplusultra.“ Jeder habe seine Vorstellungen, man bekomme ja mit, warum sie Wert legen. „Sie sind gestandene Persönlichkeiten und hatten selbst eine Profikarriere als Spieler“, berichtet Badstuber. „Der Spieler nimmt dem Trainer mehr ab, man begegnet sich auf Augenhöhe“

Auf die Frage, ob Badstuber selbst über eine Trainerkarriere nachdenkt, lacht er: „Das sagen viele“, erzählt er. „Ich hatte eben außergewöhnliche Trainer, mit die Größten, jetzt auch wieder einen, den ich total respektiere. Da ist es schon möglich, dass man diese Erfahrungen irgendwann weitergeben will.“

tf

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