Nach Vertragsverlängerung bei Barca

Superstar Lionel Messi: Aussage zum FC Bayern überrascht

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Lionel Messi wurde bereits fünf Mal zum Weltfußballer gewählt.

Spätestens seit Samstag ist Lionel „Leo“ Messi der teuerste Fußballer aller Zeiten. Der Superstar unterschrieb beim FC Barcelona einen neuen Vertrag - inklusive einer Ausstiegsklausel über 700 Millionen Euro. Eine Aussage über den FC Bayern lässt aufhorchen.

Neudeutsch könnte man den aktuellen Gemütszustand von Lionel „Leo“ Messi so bezeichnen: läuft. Der 30-jährige Angreifer hat gerade die Auszeichnung „Goldener Schuh“ für den treffsichersten Schützen Europas gewonnen, im Übrigen bereits zum vierten Mal. 37 Tore erzielte der „Zauberfloh“ in der Saison 2016/17 für den FC Barcelona - und löste damit seinen Teamkollegen Luis Suarez ab, der die Trophäe im Vorjahr abgeräumt hatte.

Noch wichtiger für seine Karriere dürfte der Deal sein, den Messi mit Barca ausgehandelt hat: Er verlängerte seinen Vertrag bei den Katalanen bis 2021 - mit der einfach nur noch unfassbaren Ausstiegsklausel in Höhe von 700 Millionen Euro. Messi war 2000 als 13-Jähriger aus seiner Heimat nach Barcelona gewechselt. Mit 17 Jahren absolvierte er das erste Pflichtspiel für die Profis. Wettbewerbsübergreifend kommt der Supertechniker auf 602 Einsätze für Barca, in denen er 523 Treffer erzielte. Er ist bester Torschütze der Klubgeschichte und auch erfolgreichster Torjäger in der Historie der ersten spanischen Liga. Mit Barca gewann er bis heute 30 Titel, darunter viermal die Champions League und achtmal die spanische Meisterschaft.

Messi: FC Bayern neben ManCity, PSG und Real schärfster Konkurrent in der Champions League

Aktuell führt Messis FC Barcelona die Primera Division mit vier Punkten Vorsprung an, auch in der Königsklasse zählt die Blaugrana zu den Favoriten. Doch der argentinische Weltfußballer weiß um die starke Konkurrenz. Im Interview mit der spanischen Marca äußerte sich Messi zur Situation in der Champions League: „ManCity ist derzeit neben PSG eine der stärksten Mannschaften. Bis jetzt haben diese beiden Teams den stabilsten Eindruck gemacht. Aber die Saison ist noch sehr lang. Ich würde niemals Real Madrid ausschließen. Sie sind, wer sie sind, haben eine unglaubliche Erfahrung, auch wenn sie gerade nicht die Ergebnisse einfahren, auf die alle warten. Ich habe keinen Zweifel daran, dass sie bis zum Ende mitkämpfen werden, wie in den vergangenen Jahren.“

Entgegen der Meinung vieler Fans und Experten hat Messi aber neben dem spanischen auch den deutschen Rekordmeister FC Bayern auf dem Zettel, wenn es um den berühmten Henkelpott mit den großen Ohren geht. „Das Gleiche gilt für die Bayern. Sie sind das andere große Team, das am Saisonende bereit sein wird“, glaubt Messi, wenngleich er einräumt, „dass zurzeit City und PSG in besserer Form sind.“

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Messi spricht über „Nicht-Verhältnis“ zu Cristiano Ronaldo

Mit Argentinien qualifizierte sich Messi auf den letzten Drücker für die WM, Titelaspiranten bei der Endrunde sind für ihn aber andere Nationen: „Deutschland wird wieder einer der Favoriten sein, so wie immer. Es gibt aber auch andere Mannschaften, die Anwärter auf den Titel sind, wie Brasilien, Spanien, Frankreich. Sie alle haben in letzter Zeit demonstriert, wie stark sie sind, sie werden noch stärker zur WM kommen.“

Auffällig: Europameister Portugal mit Messis Daurrivalen Cristiano Ronaldo kommt in der Aufzählung nicht vor. Der Superstar von Real Madrid ist mit einer Ausstiegssklausel von einer Milliarde Euro in seinem ebenfalls bis 2021 laufenden Vertrag noch teurer als als der Barca-Angreifer. Immer wieder werden die beiden wohl besten Fußballer des Planeten miteinander verglichen. Schweißt eine solche Situation die beiden Ausnahmekönner vielleicht sogar freundschaftlich zusammen? „Ich weiß nicht, ob das wirklich passiert“, antwortet Messi der Marca: „Freundschaft ist etwas, das entsteht, indem man viel Zeit miteinander verbringt, sich gegenseitig kennt. Wir haben kein Verhältnis zueinander, wir treffen uns ja immer nur bei Preisverleihungen, das sind die Momente, in denen wir miteinander sprechen. In diesen Momenten ist alles gut, aber abgesehen davon haben wir keinen Kontakt.“

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