„Next time, Bastian“

Star-Designer hält nichts von Schweinsteiger-Outfit: „Wie beim südbayrischen Backgammon-Turnier“

Bastian Schweinsteiger mit dem DFB-Pokal, den er selbst siebenmal gewonnen hat.
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Bastian Schweinsteiger bekommt Gegenwind für seine Kleidung.

Bastian Schweinsteiger präsentierte sich als ARD-Experte stilsicher. Oder doch nicht? Einem Modeschöpfer gefiel sein Outfit überhaupt nicht.

Berlin - Bastian Schweinsteiger kleidet sich gerne edel - das wissen nicht nur seine Instagram-Follower. Spätestens seit seinem Engagement als ARD-Experte wissen das auch die Fernsehzuschauer. Doch wie das mit Kleidung so ist, ist sie Geschmackssache. Bei Modeschöpfer und Stardesigner Michael Michalsky kam das jüngste Schweini-Outfit nicht gut an.

Beim DFB-Pokal-Finale Borussia Dortmund gegen RB Leipzig gab Schweinsteiger wieder an der Seite von Moderator Matthias Opdenhövel seine Fußball-Expertise ab. Der 36-Jährige trug ein beiges Sakko mit hochgestelltem Kragen und Einstecktuch. Immerhin zu einem besonderen Anlass: Es war der letzte Auftritt von Opdenhövel für die ARD, er wechselt ins Privatfernsehen.

Bastian Schweinsteiger wird von Modeschöpfer Michalsky gerügt: „Next time, Bastian“

Zum Abschied schenkte Schweinsteiger dem 50-Jährigen das Sakko und bedankte sich für die Zusammenarbeit. Schon während der Sendung hatte Opdenhövel ein Auge auf das Sakko geworfen. Designer Michalsky war jedoch nicht begeistert: „Der Mann ist gekleidet wie der Moderator eines südbayrischen Backgammon-Turniers“, urteilte er bei t-online. „Wer hat ihm nur dieses Einstecktuch aufgeschwatzt? T-Shirt und Hose in Black und Navy sind gewagt, aber okay. Das Bayern-Trikot stand ihm besser. Next time, Bastian.“

Wäre der Weltmeister bei einer Modeschau also durchgefallen? Von Fans auf Instagram gab es Komplimente. „Toll siehst du aus“, schreibt eine Userin. „Wie immer sehr gut gekleidet“, findet ein weiterer Fan. Doch auch hier gibt es Kritik: „Wer legt dir die Klamotten raus?“, lautet eine Frage in den Kommentaren.

Bastian Schweinsteiger auch bei der EM stilsicher

Womöglich muss sich Schweinsteiger auch erst das Go von seiner Ehefrau Ana Ivanovic holen, bevor er vor die Kameras tritt. Das Duett mit Opdenhövel wird es jedenfalls nicht mehr geben, der Ex-Bayern-Star bleibt dem öffentlich-rechtlichen Sender aber als beliebter Experte erhalten. Sein nächster Einsatz ist die EM, dort wird er sich mit Nationalkeeperin Almuth Schult und Weltenbummler Kevin-Prince Boateng beim Analysieren abwechseln. Man darf gespannt sein, in welchem Outfit. (epp)

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