Jüngster Torschütze der Süper Lig

Bayern heiß auf diesen 17-jährigen Stürmer?

Mehrere Klubs reißen sich um die Dienste von Enes Ünal.

München - Während das Transferfenster geöffnet ist, schießen die Spekulationen ins Kraut. Das neueste aus der Gerüchteküche: Der FC Bayern soll an einem 17-jährigen Stürmer interessiert sein.

Der FC Bayern hat die Zukunft fest im Blick: Mit Joshua Kimmich und Sinan Kurt hat der deutsche Rekordmeister in dieser Saison schon zwei hoffnungsvolle Talente verpflichtet - Kurt kam aus Gladbach und trainiert bereits bei Lahm, Robben, Ribéry & Co. mit, Kimmich spielt noch die Rückrunde bei RB Leipzig zu Ende und kehrt dann nicht zu seinem Stammverein VfB Stuttgart zurück, sondern wechselt im Sommer an die Säbener Straße. Auch Martin Ödegaard, Europas wohl hoffnungsvollstes Talent, ließen die Verantwortlichen bereits an der Säbener Straße mittrainieren, um dem gerade mal 16-Jährigen ein Engagement beim FC Bayern schmackhaft zu machen.

Und mit der Jugendoffensive ist offenbar noch lange nicht Schluss: Wie "Sport1" berichtet, haben die Bayern-Bosse Enes Ünal ins Visier genommen. Der 17-Jährige ist Stürmer beim türkischen Erstligisten Bursaspor und der jüngste Torschütze in der Geschichte der Süper Lig (er traf am 25. August 2013 im Alter von 16 Jahren und 107 Tagen zum 1:1-Endstand gegen Galatasaray).

Konkurrenz aus der Bundesliga beim Werben um Ünal

Bereits mit 16 wurde Ünal in den Profikader von Bursaspor befördert, nachdem er in Jugendspielen seine Torgefährlichkeit mit mehr als 200 Buden unter Beweis gestellt hatte. Sein Vertrag beim Erstligisten gilt noch bis 2016. In der türkischen U 21 kam Ünal bislang vier Mal zum Einsatz.

Selbstverständlich ist der FC Bayern aber nicht der einzige Klub, der ein Auge auf das Toptalent geworfen hat. Angeblich gab bereits vor knapp zwei Jahren der FC Chelsea ein Angebot für den damals 15-Jährigen ab. Auch Manchester City, Real Madrid und Manchester United sollen an den Diensten des für sein Alter schon recht robusten Mittelstürmers interessiert sein.

Aus der Bundesliga soll neben dem FC Bayern auch Borussia Mönchengladbach mit einer Verpflichtung des Toptalents liebäugeln. Gladbachs Sportdirektor Max Eberl hatte vor kurzem die Bayern noch wegen ihrer aggressiven Transferpolitik im Jugendbereich kritisiert. "Wenn man die Talente erntet, bevor sie reif sind, weiß ich nicht, ob das dem deutschen Fußball gut tut", hatte Eberl der Rheinischen Post gesagt und eine ausgeglichenere Verteilung der Talente angeregt: "Die jungen Spieler können sich auch anderswo ihre Sporen verdienen und dann zu den Bayern gehen."

So lange laufen die Verträge der Bayern-Stars

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