Bayern-Star verrät Erfolgsgeheimnis

Robben: So hat Guardiola mir geholfen

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Arjen Robben sagt über Pep Guardiola (r.): "Er war sehr wichtig für mich."

München - Arjen Robben befindet sich seit Monaten in der Form seines Lebens. Nun hat der Bayern-Flügelflitzer verraten, wie ihm Trainer Pep Guardiola nochmal einen Schub in seiner Entwicklung verliehen hat.

Mit 30 Jahren befindet sich Arjen Robben inzwischen auf dem Zenit seiner Karriere. Inzwischen liegen ihm die Bayern-Fans zu Füßen. Seit er im Champions-League-Finale 2013 gegen Borussia Dortmund den Siegtreffer erzielte und damit für die Münchner den lang ersehnten Triumph in der "Königsklasse" klar machte, ist der niederländische Flügelflitzer unumstritten. Das war aber nicht immer so.

"Guardiola sagte zu mir: Du hast es allen gezeigt"

Nur ein Jahr zuvor, im Sommer 2012, wurde Robben beim Freundschaftskick zwischen den Bayern und den Niederlanden von den eigenen Fans in der Allianz Arena noch ausgebuht. Weil er im verlorenen "Finale dahoam" einen Elfmeter verschossen hatte und ihm von einigen Medien der Spitzname "Alleinikov" angedichtet worden war aufgrund seiner teils eigensinnigen Spielweise, erlebte Robben in München "eine echt harte Zeit", wie er im Interview mit dem "Kicker" bekennt.

Doch inzwischen ist er auf dem Höhepunkt seines Schaffens angekommen. Am Donnerstagabend steht er zusammen mit Manuel Neuer und Cristiano Ronaldo unter den drei Kandidaten zur Wahl zu Europas Fußballer des Jahres. Ausschlaggebend für seine Topform?

Für Robben eine klare Sache: sein Siegtor im CL-Finale und der aktuelle Bayern-Trainer. "Auch Guardiola sagte zu mir im allerersten Gespräch: Du hast es allen gezeigt, du bist immer in den großen Spielen da, genieß jetzt deinen Fußball, dein Leben, entspann dich. Auch das hat geholfen", erklärt der Linksfuß.

Für Robben sind Guardiola und van Gaal "die besten Trainer"

Er habe sich nach den Erfahrungen 2012 zurückgekämpft, nie aufgegeben. Nun sei er wieder da und das stärker als je zuvor - eine Sache, auf die er unglaublich stolz sei. Entscheidend für sein Leistungscomeback sei auch Pep Guardiola gewesen: "Er ist sicher auch verantwortlich dafür, dass ich noch mal einen Schritt nach vorne gemacht habe. Sowas passiert ja oft in jüngeren Jahren, aber unter ihm habe ich noch mal einiges verfeinert. Er war sehr wichtig für mich."

Gemeinsam mit Louis van Gaal, der Robben einst zu den Bayern gelockt habe, sei Guardiola "der beste Trainer gewesen in meiner Karriere. Was er taktisch macht, wie er die Systeme ändert, das ist beeindruckend."

Wer bleibt wie lang? So lange laufen die Verträge der Bayern-Stars

Tom Starke: 2018 © AFP
Arjen Robben: 2018 © AFP
Franck Ribéry: 2018 © AFP
Rafinha: 2018 © AFP
Sven Ulreich: 2018 © MIS
Arturo Vidal: 2019 © dpa
James Rodriguez: ausgeliehen bis 2019 © MIS
Juan Bernat: 2019 © AFP
Sandro Wagner: 2020 © sampics / Stefan Matzke
Sebastian Rudy: 2020 © MIS
Joshua Kimmich: 2020 © MIS
Manuel Neuer: 2021 © AFP
Jerome Boateng: 2021 © AFP
Robert Lewandowski: 2021 © AFP
Mats Hummels: 2021 © sampics
Javi Martinez: 2021 © AFP
Thomas Müller: 2021 © AFP
David Alaba: 2021 © AFP
Thiago Alcantara: 2021 © AFP
Renato Sanchez: 2021 (derzeit ausgeliehen bis 2018 an Swansea City) © sampics
Niklas Süle: 2022 © MIS
Corentin Tolisso: 2022 © MIS
Kingsley Coman: 2023 © MIS

Körperlich befindet sich der Niederländer auf Top-Niveau - dabei galt er bei seinen früheren Stationen FC Chelsea und Real Madrid aufgrund seiner zahlreichen Verletzungen als "Glasknochen"-Mann. "In den letzten anderthalb Jahren habe ich ununterbrochen gespielt, und das macht dich stärker, besser, fitter. Dadurch habe ich noch mal ein anderes Niveau erreicht", sagt Bayerns Nummer 10: "Ich bin körperlich und mental okay. Die nächste WM ist durchaus drin, wer weiß."

dh

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