Verletzung wird nicht besser

Sorgen um Schweini: Comeback erst 2015?

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"Wir spielen mit dem Ball, nicht mit dem Fahrrad", sagt Coach Pep Guardiola (l.). Er rechnet wohl nicht mit einer baldigen Rückkehr von Bastian Schweinsteiger (r.).

München - Seit dem gewonnenen WM-Finale hat Bastian Schweinsteiger kein Pflichtspiel mehr bestritten. Die Sorgen um den Nationalmannschaftskapitän sind groß. Nun wird spekuliert, dass Schweinsteiger erst im neuen Jahr sein Comeback geben könnte.

Philipp Lahm ist freiwilliger Zuschauer, wenn die deutsche Nationalmannschaft am Samstag und am kommenden Dienstag seine nächsten beiden EM-Qualifikationsspiele gegen Polen und Irland bestreitet. Lahm trat nach der erfolgreichen WM 2014 in Brasilien aus dem DFB-Team zurück. Das Amt des Kapitäns gab Bundestrainer Joachim Löw an Lahms Vereinskollegen Bastian Schweinsteiger vom FC Bayern weiter. Doch auch der steht ihm nicht zur Verfügung - und das völlig unfreiwillig.

DFB und Bayern rechnen erst 2015 mit Comeback

Eine Patellasehnenreizung im linken Knie legt den Weltmeister seit Saisonbeginn flach, aktuell klagt der Mittelfeldspieler auch noch über eine Mandelentzündung. Wie die Bild-Zeitung erfahren haben will, rechnet beim DFB keiner mehr mit Schweinsteigers Rückkehr im Fußballjahr 2014. Dem 30-Jährigen traut man offenbar nicht zu, rechtzeitig für die letzten Länderspiele in diesem Jahr gegen Gibraltar (14. November) und Spanien (18. November) wieder fit zu werden.

Mehr als individuelle körperliche Ertüchtigung im Kraftraum kann Schweinsteiger derzeit nicht leisten, vom Mannschaftstraining scheint der Führungsspieler noch ziemlich weit entfernt.

Auch Bayern-Coach Pep Guardiola will keine Prognose wagen, wann er wieder auf seinen erfahrenen Mittelfeldstrategen zurückgreifen kann. "Wir spielen mit dem Ball, nicht mit dem Fahrrad" ist alles, was Guardiola zur Personalie Schweinsteiger über die Lippen kommt. Die Bild-Zeitung meint auch zu wissen, dass auch an der Säbener Straße keiner mehr mit einer Rückkehr Schweinsteigers in der Hinrunde rechnet. Wahrscheinlicher sei ein Comeback zum Rückrundenstart Ende Januar 2015.

Neuer vertritt Schweinsteiger in der Nationalelf als Kapitän

In der Nationalmannschaft bestritt Schweini seit August 2012 gerade mal 13 von 31 möglichen Länderspielen. Seine Kapitänsrolle im Nationaltrikot dürfte bis auf Weiteres an einen Teamkollegen vom FC Bayern gehen: Manuel Neuer. Der Torwart hofft aber natürlich trotzdem auf eine baldige Rückkehr des eigentlichen Kapitäns: "Ich wünsche Basti, dass er in Zukunft bei jedem Spiel dabei ist. Wann es wieder klappt, das wird ihm sein Körper mitteilen."

Dass Schweinsteiger eine eminent wichtige Rolle für die DFB-Elf habe, sei offensichtlich. "Im ersten Spiel nach der WM, als wir in einem Freundschaftsspiel nochmal gegen Argentinien antraten, da hat Basti schon gefehlt, das haben wir alle gemerkt", erklärt Neuer. Über seine neue Aufgabe im Nationalteam freut er sich aber dennoch: "Natürlich stehe ich zur Verfügung, wenn er als Kapitän ausfällt."

dh

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