Nachwirkungen der WM

So plant Schweinsteiger sein Comeback

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Bastian Schweinsteiger und seine Fans müssen sich bis zur Rückkehr auf den Platz noch etwas gedulden.

München - Bastian Schweinsteiger hat nach dem WM-Finale kein Pflichtspiel mehr bestritten, seit Wochen arbeitet der 30-Jährige abseits des grünen Rasens an seinem Comeback. Nun hat er sich zu seinen Rückkehrplänen geäußert.

Sportlich kann Bastian Schweinsteiger derzeit keine Schlagzeilen liefern - der Weltmeister befindet sich wegen einer Patellasehnen-Verletzung noch in der Reha. Der neue Nationalmannschaftskapitän, der die Binde nach dem Rücktritt von Philipp Lahm aus dem DFB-Team übernommen hatte, konnte bei den Partien gegen Argentinien und Schottland ebenso wenig mitwirken wie in den ersten beiden Saisonspielen in der Bundesliga gegen den VfL Wolfsburg und den FC Schalke 04. Wann er beim deutschen Rekordmeister wieder ins Geschehen eingreifen kann, ist noch offen.

"Mein Körper braucht noch Zeit"

Nun hat sich Schweinsteiger erstmals wieder zu einem möglichen Comeback auf dem Platz geäußert. "Ich denke, dass ich in den nächsten paar Wochen wieder voll dabei bin, aber es macht sowohl für mich als auch für Bayern und die Nationalmannschaft Sinn, die Verletzung richtig auszukurieren", bleibt der 30-Jährige im Interview mit der "Welt" allerdings etwas vage.

Die Pause hänge auch mit zwei medizinischen Eingriffen im Vorjahr zusammen. "Ich hatte im Juni 2013 eine nicht ganz optimale Operation am Knöchel, da musste dann im Dezember erneut operiert werden. Nach der Rückrunde und der WM braucht mein Körper etwas Zeit, aber es geht voran", sagt der Münchner, der grundsätzliche Zweifel an seiner körperlichen Belastbarkeit beiseite schiebt: "Ich bin im besten Fußballer-Alter und freue mich auf die Zeit, die ich vor mir habe."

"Junge Spieler sollen auch mal Bälle einsammeln"

Im hart umkämpften WM-Finale gegen Argentinien hatte Schweinsteiger alles aus sich herausgeholt und mit einem Cut unter dem Auge auch äußerlich sichtbare Wunden davongetragen. Er selbst spielt die Intensität des Endspiels etwas herunter: "Es hat stark geblutet, obwohl die Wunde gar nicht so groß war. Sie ist mir auch egal. Die Hauptsache ist, dass wir den Pokal geholt haben. Von mir aus hätten es ruhig noch mehr Wunden sein können, sofern der Sieg es erfordert hätte."

Über sein neu erworbenes Kapitänsamt in der deutschen Nationalmannschaft freut sich der Mittelfeldmann. Er selbst habe sich bei seinen eigenen Kapitänen wie Oliver Kahn, Mark van Bommel, Michael Ballack oder Philipp Lahm einiges abschauen können. Für die nachrückenden Nationalspieler hat er folgenden Rat parat, um sich zu Stammkräften zu entwickeln: "Als junger Spieler muss man sich zum Beispiel auch im Anschluss an das Training auch mal ein Ballnetz schnappen und die Bälle einsammeln. Heutzutage haben wir so viele im Betreuerteam, die sich darum kümmern. Aber ich mache das beim FC Bayern auch noch selbst. Das gehört sich so."

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