Nach der Gala-Vorstellung

De Bruyne: Der neue Reus beim FC Bayern?

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Kevin de Bruyne jubelt nach seinem Treffer gegen den FC Bayern.

München - Es war eine Galavorstellung, die Kevin de Bruyne auf den Rasen gezaubert hatte. Zwei Tore und eine Vorlage – der 23-Jährige hatte den FC Bayern beim 4:1-Erfolg seines VfL Wolfsburg fast im Alleingang zerlegt. Jetzt fragen sich alle: Wird er der neue Reus beim FC Bayern?

Nachdem der FCB sein Interesse an Dortmunds Marco Reus verloren haben soll, glich de Bruynes Vorstellung fast schon einem Bewerbungsschreiben. Wird er für den FCB der neue Reus? Als der Belgier nach dem Schlusspfiff auf dem Rasen im frisch getauschten Bayern-Trikot herumlief, dürften nicht wenige Münchner Fans gedacht haben: Rot- Weiß-Blau steht ihm auch gut. Spielerisch, daran gibt es spätestens nach seiner Leistung am Freitagabend kaum Zweifel, wäre der Wolfsburger selbst im Starensemble des Rekordmeisters eine Verstärkung. Nach seiner mehr als beeindruckenden „Bewerbungs- Vorstellung“, die er neben seinen Treffern (53., 73.) und der Vorlage für Bas Dost (4.) mit einigen Weltklasse-Aktionen veredelte, stellen sie sich auch beim VfLWolfsburg die Frage: Wann baggern die Bayern-Bosse an de Bruyne? „Angst habe ich nicht, dass er geht.

Es gibt nur acht Mannschaften in Europa, die noch mal höher stehen als wir. Aber wenn du einen Spieler hast wie Kevin de Bruyne, kann es immer passieren, dass er weggekauft wird. Es ist dann auch eine Wertschätzung für unsere Arbeit“, meinte VfL-Coach Dieter Hecking gestern im Doppelpass. De Bruyne selbst hatte Ende des vergangenen Jahres noch gesagt: „Im Moment bin ich hier glücklich, ich gebe alles für Wolfsburg. Ich werde jetzt aber nicht sagen, dass ich hier drei Jahre spielen werde.“

Der Belgier passt genau ins Beuteschema der Bayern. Er ist schnell, technisch ohne Schwäche, mit 23 Jahren noch am Anfang seiner Entwicklung und, ein nicht zu unterschätzender Faktor: Er steht bei Bayerns derzeit stärkstem Rivalen unter Vertrag. De Bruynes Arbeitspapier läuft noch bis 2019 – ohne Ausstiegsklausel. Durch die herausragende Saison mit 22 Torbeteiligungen in 26 Pflichtspielen dürfte sein Marktwert inzwischen höher sein als der von André Schürrle, den Wolfsburg für über 30 Millionen Euro vom FC Chelsea loseisen will. Im Sommer könnte – möglicherweise auch unfreiwillig – ein ähnlicher Betrag in die Kassen des VfL kommen. Vielleicht sogar aus München…

tz

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