Frankreich statt München

Mega-Transfer! Dieser Superstar kommt nicht zu Bayern

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David Luiz wird aller Voraussicht nach vom FC Chelsea zu PSG wechseln - und nicht zum FC Bayern.

München - Das Interesse des FC Bayern am Defensivmann vom FC Chelsea besteht seit langem. Nun schaut der Rekordmeister aber in die Röhre - ein französischer Verein schnappt den Münchnern den Brasilianer weg.

"Wenn der FC Bayern einen Spieler unbedingt will, dann bekommt er ihn auch" - dieses einst von Ex-Präsident Uli Hoeneß ausgegebene Credo gilt offenbar nur für Transfers innerhalb der Bundesliga. Denn dass der deutsche Rekordmeister seit längerem gesteigertes Interesse an einer Verpflichtung von Chelseas David Luiz hat, ist bekannt. Doch nun hat offenbar ein anderer Club das Rennen um den brasilianischen Nationalverteidiger gewonnen.

Zuletzt war sogar ein Tauschgespräch im Gespräch: Der in München in Ungnade gefallene Stürmer Mario Mandzukic sollte nach London an die Stamford Bridge wechseln, im Gegenzug - und vermutlich mit einem kleinen finanziellen Aufschlag - wäre Luiz zum Triple-Sieger von 2013 gewechselt.

PSG bietet Rekord-Ablösesumme

Doch nun kam alles anders: Der 27-jährige Verteidiger wird beim französischen Meister Paris St. Germain unterschreiben. Für sage und schreibe 50 Millionen Euro wechselt er zum Klub von Superstar Zlatan Ibrahimovic und ist somit der teuerste Abwehrspieler der Geschichte. Offiziell kann der Wechsel erst ab dem 10. Juni über die Bühne gehen, dann beginnt die Sommer-Transferperiode in Frankreich. Luiz bereitet sich gerade mit der brasilianischen Nationalmannschaft auf die Weltmeisterschaftsendrunde im eigenen Land vor.

Ausstieg aus dem Transferpoker

Die hohe Ablösesumme kommt deswegen zustande, so die englischen Medien, weil Luiz eben auch vom FC Bayern sowie vom FC Barcelona umworben wurde. Das Festgeldkonto der Münchner ist zwar prall gefüllt, doch bei diesen Summen stiegen die Bayern-Bosse wohl aus dem Transferpoker aus.

Chelsea wiederum könnte mit den Millionen nun Wunschstürmer Diego Costa finanzieren. Der Angreifer von Champions-League-Finalist Atletico Madrid steht bei so gut wie allen europäischen Topclubs auf dem Zettel, die "Blues" dürften jetzt einige überzeugende Argumente haben...

dh

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