Erst Choreo, dann Rauchschwaden

Das wird teuer: Bayern-Fans zünden Pyrotechnik in Dortmund

Hört das denn nie auf? Die Fans des FC Bayern haben in Dortmund Pyrotechnik gezündet und werden dem Verein somit wohl eine Geldstrafe beibringen.

Paris hat der Spaß 40.000 Euro gekostet. Gegen die Bayern hatten die Ultras ihre Kurve in eine rot-brennende Pyro-Zone verwandelt, ähnlich wie die Fans des Rekordmeisters Samstagabend in Dortmund. In der zweiten Hälfte wurden Bengalos gezündet, die den Signal Iduna Park in dichte Rauchschwaden hüllten. Schade, hatten die Bayernfans doch zuvor eine außergewöhnliche Darbietung samt eindrucksvoller Choreo hingelegt. In einem der lautesten Stadien Deutschlands hielten die mitgereisten Roten mit der Südtribüne mit - auch in Sachen Lautstärke. Großen Einfluss auf die Pyrostrafe dürfte das allerdings nicht haben.

Nebelschwaden durchziehen aus der Bayern-Kurve den Signal Iduna Park.

Beim anstehenden CL-Spiel beim RSC Anderlecht dürfte es angesichts des Boykotts wieder leiser zugehen. Die Ultra-Gruppierung Schickeria kündigte in diesem Zusammenhang auf ihrer Webseite an, der vorletzten Partie der Gruppenphase aufgrund überhöhter Ticketpreise fernbleiben zu wollen. „Ein Kartenpreis von 100 Euro für ein Vorrundenspiel ist für uns eine Unverschämtheit“, hieß es vonseiten der Schickeria, die kürzlich erst die Pokalpartie in Leipzig boykottiert hatte.

lop

Rubriklistenbild: © picture alliance / Ina Fassbende

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