Polizei ermittelt

FCB-Mitarbeiter erhielt Foto von Benatias Gehaltsabrechnung

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Medhi Benatia.

München - Via WhatsApp hat sich ein Bild von Medhi Benatias Gehaltsabrechnung rasend schnell verbreitet. Auch ein Bayern-Mitarbeiter bekam das Foto über die Nachrichten-App.

Nun hat es also auch Medhi Benatia erwischt. Im April 2014 musste bereits David Alaba mitansehen, wie sich ein Foto seiner Gehaltsabrechnung im Netz verbreitete, selbes Leid ist nun auch seinem Teamkollegen aus Marokko widerfahren. Das Bild, das den zusammengefalteten Lohnzettel zeigt, hat sich rasend über das soziale Netzwerk Whatsapp verbreitet. Ebenfalls darauf zu sehen: Der Innenraum eines Audis, allem Anschein nach Benatias, und der Daumen des Täters (oder Täterin), der das Stück Papier samt Name, Adresse, Kontonummer und Steuer-ID des Innenverteidigers in die Kamera hält. Der FC Bayern erstattete sofort Anzeige.

Wie ein Polizeisprecher gegenüber der tz bestätigte, geht das Foto am Donnerstag auf dem Whatsapp-Account eines Bayern-Mitarbeiters ein, der daraufhin sofort zur Tat schreitet und die Polizei informiert. Die Polizei versucht nun die Whatsapp-Nachrichten zurückzuverfolgen um schlussendlich den Täter ausfindig machen zu können, auf Grund der vielfachen Weiterverbreitung nimmt dies aber entsprechend Zeit in Anspruch. Bei dem Delikt handelt es sich um ein Datenschutzverstoß, die Folgen für den Täter dürften sich jedoch lediglich im Bereich der Geldstrafe bewegen.

Ein geringer Trost für Benatia, der das Stück Papier offenbar im Auto liegen ließ, wo es zur leichten Beute für den (zu) neugieren Täter wurde. Nun weiß die Netzgemeinde, wie viel er an Grundgehalt bezieht, wie viel er für sein Auto bekommt und wie viel an den Staat geht.

tz

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