Ansage an die Konkurrenz

Ribéry: Darum sind wir diese Saison noch besser

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Läuft! Franck Ribéry und der FC Bayern haben momentan keinen Grund zur Klage.

München - Franck Ribéry ist nach langer Verletzungspause wieder zurück beim FC Bayern und macht den Rekordmeister noch stärker als ohnehin schon. Der Bundesliga-Konkurrenz macht der Franzose wenig Hoffnung.

Den Rekord hat seit Samstag der Teamollege Jerome Boateng inne. Seit 50 Bundesligaspielen weiß der Bayern-Verteidiger nicht mehr, wie sich eine Niederlage anfühlt. Auf Platz zwei der "Ungeschlagenen-Hitliste": Franck Ribéry, der zwischen April 2012 und März 2014 in 49 Bundesligapartien, in denen er auf dem Platz stand, nicht verlor.

Unheilvolle Botschaft an die Konkurrenz

Vielleicht holt sich der Franzose den Rekord ja auch bald wieder zurück - denn eine Bundesliga-Mannschaft, die dem FC Bayern derzeit das Wasser reichen kann, ist weit und breit nicht in Sicht. Nach absolvierten elf Spieltagen thront der Rekordmeister wie selbstverständlich an der Spitze, trotz WM-Nachwehen und einiger wichtiger verletzter Akteure ist das Münchner Starensemble scheinbar unaufhaltsam auf dem Weg zur erneuten Titelverteidigung.

Und Ribéry sendete am Samstag nach dem 4:0-Erfolg bei Eintracht Frankfurt eine Botschaft, die die Bundesliga-Konkurrenz wohl vorbehaltlos unterschreiben würde. "Wir sind noch besser als in der letzten Saison", erklärt der 31-Jährige im Interview mit bundesliga.de.

In den vergangen beiden Spielzeiten schlossen die Bayern die Meisterschaft mit 25 (Saison 2012/13) beziehungsweise 19 (Saison 2013/14) Punkten Vorsprung auf Platz 1 ab. Nun scheint ein neuer Rekordvorsprung möglich.

Ribéry: "Wir können verschiedene Systeme spielen"

Seit Pep Guardiola das Zepter an der Säbener Straße von Jupp Heynckes übernommen hat, habe das Team einen weiteren Qualitätssprung vollzogen, so Ribéry: "Ich habe das Gefühl, dass es immer besser läuft und dass wir Spieler immer besser verstehen, was der Trainer von uns sehen will. Wir sind in unserer Entwicklung definitiv weiter gekommen, weil wir uns besser kennen."

Der FC Bayern sei unter Guardiola noch unberechenbarer geworden. "Wir können verschiedene Systeme spielen und während des Spiels von einem System zum anderen wechseln, um für noch mehr Gefahr zu sorgen", erklärt der Mittelfeldwirbler.

Sich selbst attestiert Ribéry unter Guardiola ebenfalls eine Weiterentwicklung. "Ich bin auch dank Pep als Spieler noch besser geworden. Ich kann auf verschiedenen Positionen eingesetzt werden. Ich wechsle immer wieder die Positionen mit meinen Mitspielern während des Spiels, damit der Gegner keinen klaren Blick mehr bekommt", gibt der Franzose Einblick.

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Nach überstandener Patellasehnenverletzung, die ihn lange außer Gefecht gesetzt hatte, fühlt sich Ribéry bereit für neue Höchstleistungen: "Ich spüre keine Schmerzen mehr und ich kann endlich mal wieder befreit aufspielen. Das tut richtig gut. Ich hoffe nun, dass mir mein Körper in Ruhe lässt und dass ich immer näher an mein bestes Niveau kommen werde. In jedem Fall bin ich auf einem sehr guten Weg."

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