Vorspielen in der Allianz Arena

Bayern gegen Frankfurt: Kann Kovac zeigen, was er drauf hat?

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Nur Augen für die Eintracht? Niko Kovac. 

Am Samstagnachmittag wird Niko Kovac auf der Trainerbank in der Allianz Arena Platz nehmen. Zum letzten Mal allerdings auf Seiten der Gäste.

München - Noch coacht der Kroate Eintracht Frankfurt, ab Sommer dann den FC Bayern. Die K-Frage vor dem Bundesliga-Duell (Samstag, 15.30/Sky): Kann Niko (46) dem Routinier Jupp (72) zeigen was er draufhat? Der Bald-Bayern-Coach versucht, all das beiseite zu schieben. Er meinte: „Ich bin absolut professionell, gebe von der ersten bis zur letzten Minute immer alles. Und das werde ich in den letzten vier Spielen auch tun.“ Noch jucke ihn herzlich wenig, was die Roten so machen. Kovac: „Was mich interessiert: Wie können wir Bayern am Samstag schlagen oder mindestens einen Punkt holen.“

„Gute Laune am Freitag eingekehrt“

Genau das wird Jupp Heynckes zu verhindern wissen. Der Oldie räumt zwar ein, dass „in den Hinterköpfen meiner Spieler sicher die Partie am Dienstag ist“. Trotzdem soll auch gegen Frankfurt ein Dreier her. Die Voraussetzungen? Laut Jupp bestens. O-Ton: „Die gute Laune ist am Freitag wieder eingekehrt, am Donnerstag haben wir alle noch unsere Wunden geleckt.“ Bei einigen FCB-Stars sind die Verletzungen bekanntlich schlimmer. Neben Jerome Boateng werden Arjen Robben (Oberschenkelverletzung), Javi Martinez (Schädelprellung) und David Alaba (Aufbau nach Oberschenkelproblemen) ausfallen. Alaba und Martinez sollen aber Dienstag gegen Real auflaufen können.

Drei Jungspunde im Kader

Ob Thomas Müller (Schlag auf den Knöchel) und James gegen Frankfurt dabei sind, ist fraglich. Sicher nur: Mit Lukas Mai (18), Meritan Shabani (19) und Niklas Dorsch (20) stehen drei Nachwuchskräfte im FCB-Kader. Mai unterschrieb gestern zudem einen Profivertrag* bei den Roten, der bis 2021 läuft.

Seelische Wunden dürfte der blasse Auftritt gegen Real bei Robert Lewandowski hinterlassen haben. Heynckes: „Ich weiß selbst, wie schwierig es ist, als Stürmer ganz vorne drin zu spielen. Ich habe lange mit Robert gesprochen, ich hoffe, dass er die Antwort am Dienstag auf dem Spielfeld gibt.“

Jupp, der Seelenstreichler. Einmal in Fahrt, hatte der FCB-Coach gleich auch noch warme Worte für seinen Nachfolger parat – trotz des direkten Duells am Samstag und des DFB-Pokalfinals gegen die Eintracht (19. Mai). Heynckes lobte: „Er ist ein junger Trainer, der jetzt durchstarten möchte. Das sei ihm vergönnt. Und ich hoffe, dass er im nächsten Jahr einen guten Job macht.“ Vorher will Jupp aber noch zwei Siege gegen seinen Nachfolger feiern.

Jonas Austermann

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