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Sammer: "Pep heiß wie Frittenfett"

Wegen dieser Szene drehte Guardiola fast durch

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Das dauerte Pep Guardiola zu lange: die Verarztung von Arjen Robben.

München - Was für eine wilde Szene! Der FC Bayern hatte soeben das 1:0 gemacht, da wich die Freude auch schon dem Ärger – zumindest bei Pep Guardiola. Weil Arjen Robben ganz plötzlich wieder Nasenbluten bekam, drehte der Trainer fast durch!

Zur Erklärung: Sein holländischer Superstar unterzog sich nach einem Zweikampf schon kurz zuvor einer Behandlung, seine Wunde platzte aber wieder auf. So wurde er erst vom Linienrichter, dann vom vierten Offiziellen und letztlich vom Schiedsrichter wieder zur Außenlinie gebeten. Ein langwieriges Hin und Her, an dessen Ende Vereinsarzt Müller-Wohlfahrt und Physio Fredi Binder an den Spielfeld­rand schritten. Ein Szenario, das Pep Guardiola viel zu lange dauerte. Und so schimpfte er und stampfte, schnappte sich den vierten Schiri Mike Pickel und schüttelte auch noch seinen Physio durch.

„Pep war brandheiß, heiß wie Frittenfett“, sagte Matthias Sammer anschließend. „Wenn er sonst schon heiß ist, war das heute noch mal eine Stufe drauf.“ In der Causa Robben rund um die 50. Minute bekamen seine Mitarbeiter das nur zu genau zu spüren. Pep war stinksauer, dass der Holländer nicht besser verarztet wurde. In Anbetracht des ohnehin angespannten Verhältnisses zwischen dem Trainer und seiner medizinischen Abteilung war es nach dem Spiel fast nur logisch, dass der Sportvorstand um Deeskalation bemüht war. So erklärte Sammer weiter: „Wenn das Spiel auf des Messers Schneide steht, wenn es taktisch so seziert und zerlegt ist, verzichtest du nicht gerne auf ein wichtiges Puzzleteil, auch nicht für zwei oder drei Minuten.“ Und: „Überhaupt keine Problematik. Von Emotionen geprägt, keine Frage.“

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Emotional war der Trainer auch in taktischen Fragen. Schon als die Partie längst in die Nachspielzeit ging, fuchtelte Pep in Richtung Robben, dann in Richtung Rafinha. Beide schauten irritiert, wendeten sich ab. Insgesamt schien es, als würden die Stars nicht komplett dem folgen, was sich ihr Coach ausgedacht hatte. Und das war gegen Leverkusen ein sehr breit angelegtes Offensivspiel. Thomas Müller meinte: „Ich musste breit stehen, Lewy auch in der ersten Halbzeit. Das war der Plan. Falls sich die Außenverteidiger hochschieben, was Leverkusen häufig macht, dass man als Links- oder Rechtsaußen viel Platz hat, wenn ein Ball in die Tiefe kommt.“

mic, sw

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