Coach ruft Wochen der Wahrheit aus

Pep nimmt sich Götze zur Brust: "Ich will mehr"

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Pep Guardiola (l.) glaubt, dass Mario Götze (r.) sein volles Potenzial noch nicht abgerufen hat.

München - Trainer Pep Guardiola hat beim Rekordmeister Bayern München die Wochen der Wahrheit ausgerufen und den Konkurrenzkampf in seinem Team angeheizt.

„Die nächsten zehn Tage sind die wichtigsten zehn Tage der Hinrunde. Da werden wir sehen, wo unser Niveau ist“, sagte Guardiola vor dem Spitzenspiel der Bundesliga am Sonntag (17.30 Uhr/Sky) bei Borussia Mönchengladbach.

Danach müssen die Bayern im DFB-Pokal beim Hamburger SV ran, ehe sie den Erzrivalen Borussia Dortmund und in der Champions League den AS Rom empfangen. „Jetzt müssen sie untereinander kämpfen, um sich einen Platz in der Mannschaft zu verdienen“, sagte Guardiola über seine Stars, „sie müssen mir jeden Tag zeigen, dass sie bereit sind zu spielen.“

Guardiola über Favre: "Er kann trainieren, wo er will"

Vor allem den formstarken WM-Helden Mario Götze nahm Guardiola in die Pflicht. Er sei zufrieden mit den jüngsten Leistungen des Offensivspielers, „aber ich will mehr“, sagte Guardiola: „Er hat große Qualität, Bayern München will mehr von Mario. Wir haben darüber gesprochen, und ich weiß, dass er bereit dafür ist.“

Den Tabellenzweiten Gladbach schätzt Guardiola sehr stark ein. „Das ist eine Champions-League-Mannschaft“, sagte er über das Team von Lucien Favre, den er als „super Trainer“ bezeichnete. „Er könnte trainieren, wo er will“, sagte Guardiola weiter über den Schweizer, dessen Elf er als „typisch Lucien Favre“ bezeichnete: „Seine Spielweise, sein Fußball - sehr, sehr attraktiv.“

Die prominentesten Wechsel von Gladbach zu den Bayern

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Dass die Bayern nach den Europacup-Spielen zwei Tage mehr Pause haben, wollte Guardiola nicht als Vorteil sehen. „Wenn du gegen Bayern München spielst, ist die Müdigkeit weg. Ich bin mir zu 100 Prozent sicher, dass sie eine gute Leistung zeigen werden.“ Selbst wenn die Bayern ihre Führung ausbauten, wäre das aus Guardiolas Sicht keine Vorentscheidung im Titelkampf. „Ruhig bleiben, wir sind erst im Oktober“, sagte er.

sid

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