Wiedersehens-Woche für Boateng

Jerome ist bereit für die Boa-Tage

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Gegen seinen Ex-Klub Manchester City erzielte Jerome Boateng im Hinspiel ein Tor.

München - Wiedersehens-Woche! Jerome Boateng kam Montagabend zunächst bei seiner ersten Auslandsstation an, am Samstag steht dann die Rückkehr in seine Heimat auf dem Programm. Erst Manchester City, dann Hertha BSC Berlin – die Boa-Tage!

Nach dem Pferdekuss, den sich der 26-Jährige im Spiel gegen die TSG Hoffenheim ausgerechnet in der Situation zuzog, in der er selbst eine gelbe Karte bekam, ist er wieder voll einsatzfähig und freut sich auf seinen ehemaligen Arbeitgeber. Ein Jahr lang spielte der Innenverteidiger bei Manchester City auf der Insel, absolvierte insgesamt 24 Spiele in der Premier League, dem FA-Cup und in der Europa League. Noch heute ist er ein großer Fan des englischen Fußballs, auch wenn er selbst nie richtig glücklich wurde in England. Dennoch sagt er mit Blick auf das Spiel heute: „Ich muss niemandem mehr etwas beweisen!“

Auch weil ihm sein Auftritt bei der Weltmeisterschaft in Brasilien und seine Leistungen mit dem FC Bayern viel Anerkennung bei den ehemaligen Kollegen eingebracht haben. „Ich habe noch Kontakt zu Joe Hart und Vincent Kompany. In den Gesprächen merke ich schon, dass sie honorieren und respektieren, was ich geleistet habe“, sagte Boateng der tz.

Boateng mit Respekt vor Agüero

Große Sorgen vor dem Spiel macht er sich nicht, auch wenn ManCity im Sturm mit großen Namen aufwartet. „Ich gehe nicht davon aus, dass Edin Dzeko spielen wird. Er hätte seine Stärken wenn dann sicher im Zweikampf, er ist nicht dafür bekannt, dass er einem davon läuft“, erklärte Boateng der tz und ergänzte: „Agüero ist klein und wuselig, das könnte schon schwieriger werden.“

Eine echte Herzensangelenheit wird für den 26-Jährigen dann die Partie am Samstag in Berlin. Dort ist er aufgewachsen, durchlief die Jugend von Tennis Borussia und der Hertha. Noch heute ist Boateng häufig bei seiner Familie in der Hauptstadt, hält den Kontakt zu alten Freunden. „Von denen muss ich niemanden Bescheid geben, die werden sowieso alle im Stadion sein und das Spiel verfolgen“, sagte Boateng. Außerdem: Zuerst sind jetzt die Freunde aus England an der Reihe.

mic

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