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Bayern-Keeper Andi Rössl: "Wir schlagen 1860 3:1"

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Andi Rössl steht nach langer Leidenszeit wieder auf dem Platz.

München - Bayern-II-Keeper Andi Rössl hat ein Horror-Jahr hinter sich: Nach seinem Kreuzbandriss im Frühjahr 2014 kämpft er immer noch für sein Comeback. Doch inzwischen ist er zurück im Mannschaftstraining.

Wir trafen Rössl vor dem Derby zu einem Interview. Klar, dass es im Gespräch neben seinem Weg zum Comeback auch um das bevorstehende Lokalderby ging. Rössl gibt einen Einblick, wie die Mannschaft von Erik ten Hag derzeit drauf ist.

Andi, am Montag steht das Lokalderby an. Du kannst nach deiner Verletzung nur zuschauen. Wie geht man in solch ein Spiel wenn man weiß, dass man nicht auf dem Feld stehen kann?

Das hat man glaube ich schon oft gehört. Man ist ausserhalb des Spielfelds oft noch viel nervöser, als wenn man selbst auf dem Platz steht. Keine Ahnung, woran das liegt. Aber das ist bei mir auch oft so. Bei Spielen wie in der Relegation gegen Fortuna Köln war ich super nervös, obwohl ich nur auf der Tribüne saß und der Mannschaft nicht helfen konnte. Natürlich hoffe ich, dass wir die drei Punkte holen. Ich bin auch überzeugt von unserer Mannschaft. Wir wollen schauen, dass wir noch einmal richtig Druck auf Würzburg ausüben können.

Wie steht es um eine richtige Kampfansage gegen die Löwen vor dem Derby?

(lacht) Nein, das mache ich natürlich nicht. Ich war sehr lange bei dem Verein, habe ihm sehr viel zu verdanken. Vielleicht ist meine Ära bei den Löwen nicht ganz glücklich geendet. Nach 14 Jahren habe ich mir von dem Verein vielleicht ein bisschen mehr erwartet. Aber das ist vergessen und lange her. Und von daher möchte ich da am besten gar nichts sagen.

Den Wechsel von den Blauen zu den Roten und umgekehrt können viele Fans oft nicht nachvollziehen. Bei dir lagen einige Stationen dazwischen. War der Wechsel dennoch schwierig?

Bei mir lag zwischen beiden Wechseln relativ viel Zeit. Ich denke, direkt nach 1860 hätte ich es mir auch nicht vorstellen können. Aber mit einem gewissen Abstand sehe ich darin kein Problem. Es kommt natürlich auch immer darauf an, wie man von einem Verein weggeht - ob im Guten oder im Schlechten. Bei mir war es damals nicht unbedingt im Guten. Deshalb fiel mir die Entscheidung relativ leicht, beim FC Bayern zuzusagen.

Du bist wieder im Training und ganz nah an der Mannschaft dran. Was dürfen die Fans am Montag von euch erwarten?

Vor einem Derby braucht kein Trainer eine Mannschaft nochmal besonders motivieren. Ich denke, das ist die Grundvoraussetzung in einem Derby, dass die Mannschaft mit Herzblut und Leidenschaft dabei ist. Spielerisch wissen wir, dass wir eine super Mannschaft sind. Wenn wir diese beiden Komponenten vereinen und mit Leidenschaft Fußball spielen, wird das Spiel auch positiv für uns enden.

Positiv heißt...

(lacht) Mit einem Sieg natürlich.

Dein Tipp?

Ich tippe auf ein 3:1 für den FC Bayern.

Das komplette Video-Interview mit Andi Rössl

Quelle: fussball-vorort.de

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